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Die erfolgreichen Squasher (v. l.): Meister Felix Paal, Silbermedaillen-Gewinner Moritz Tischler, der DM-Dritte Wolfgang Hinder.

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Felix Paal holt sich in der AK 55 den DM-Titel

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(pm). Toller Erfolg für die Akteure der Squash-Pointer Gießen bei den deutschen Meisterschaften - gleich dreimal stand man auf dem Treppchen. Siegreich war Felix Paal, Zweiter wurde Moritz Tischler, Wolfgang Hinder verbuchte eine Bronzemedaille. An den vergangenen Wochenenden fanden die Jugend-Meisterschaften in Hamburg und die deutschen Master-Meisterschaften im Squash in Gäufelden bei Stuttgart statt. Mit nicht weniger als drei Pokalen kehrten die heimischen Squasher voller Stolz und rundum zufrieden nach Gießen zurück.

Am ersten Wochenende trat Moritz Tischler als Topgesetzter in der AK U15 die Reise nach Hamburg an. In einem der stärksten Felder hatte er sich viel vorgenommen. Im Halbfinale musste er dann aber über die volle Distanz gehen, um nach einem 0:2-Rückstand gegen Dennis Welte aus Baden-Württemberg durch eine große kämpferische Leistung den Einzug ins Finale doch noch zu schaffen. Dort wartete Fabian Ingelbring aus Nordrhein-Westfalen auf ihn. Obwohl er auch in diesem Spiel alles versuchte, reichte es zum Titelgewinn diesmal noch nicht. Mit Platz zwei bestätigte er allerdings seine Topleistung und wird nun für die Jugend-Nationalmannschaft in Eindhoven bei den Europameisterschaften an der Start gehen.

Anschließend gaben sich die besten Master-Spieler ihr Stelldichein bei den deutschen Meisterschaften. In den Altersklassen Ü35 bis Ü70 wurden bei 130 Teilnehmern die Sieger ermittelt. In der AK 65 konnte Wolfgang Hinder nach einer spannenden Gruppenrunde, bei der am Ende fünf Punkte entschieden, den Platz im "kleinen Finale" ergattern. Mit dem 3:2 gegen Wolfgang Meinke vom SC Nottensdorf sicherte er sich den dritten Platz.

An gleicher Stelle ging Felix Paal in der AK 55 an den Start. Frisch von einem Mastersturnier in Elgouna angereist, wollte er seiner Favoritenrolle gerecht werden. Entsprechend konzentriert ging er auch ans Werk. Mit klaren Siegen zog er ohne Satzverlust in das Finale ein. Hier wartete Marko Kruse aus Hilden, der frisch in die AK 55 aufgerückt war, auf ihn. Doch außer im dritten Satz konnte Felix Paal an seine bisherige Leistung anknüpfen und mit 3:1 den deutschen Meistertitel sicher an die Lahn hohlen.

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