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Fehltritte sind ab sofort nicht mehr erlaubt

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Von: Peter Froese

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(fro). Vier Spieltage vor Ende der Qualifizierungsphase ist die Zeit des Taktierens für die beiden heimischen Fußball-Hessenligisten vorbei. Fehltritte sind nicht mehr erlaubt, nun zählen nur noch Siege, wenn man die Qualifikation zur Aufstiegsrunde schaffen möchte. In der Gruppe A empfängt der FSV Fernwald heute den FC Bayern Alzenau, während der SC Waldgirmes zeitgleich den SC Viktoria Griesheim zu Gast hat.

FSV Fernwald - FC Bayern Alzenau (heute, 14.30 Uhr): Zuletzt musste die Elf von Trainer Daniyel Bulut eine herbe Niederlage beim Spitzenreiter SG Fulda-Lehnerz quittieren. Ein 0:5 bereits zur Halbzeit zeugt davon, dass alles schieflief. Dennoch ist Platz fünf für den FSV noch aus eigener Kraft zu erreichen. Gegen den FC Bayern Alzenau (H), den 1. Hanauer FC (A), Buchonia Flieden (H) und den Hünfelder SV (A) stehen nun aber vier Spiele an, die man alle gewinnen sollte, wenn man den eigenen Ansprüchen gerecht werden will. »Wir haben die Anfangsphase verschlafen und uns in der ersten Halbzeit förmlich überrollen lassen. Wir haben etwas gutzumachen. Im Endspurt der Qualifikationsrunde werden die letzten Meter entscheidend sein. Alle Partien sind 50:50-Spiele«, sagt Bulut. Mit dem FC kommt eine erfahrene Elf nach Fernwald, die sich nach drei Siegen in Folge im Aufwind befindet und auf dem vierten Platz rangiert. »Wir müssen hohe Bälle in unseren Strafraum vermeiden. Mit Marcel Wilke, Peter Sprung, Maximilian Brauburger und dem Champions-League-erfahrenen Jose Holebas hat der FC hohe Qualität in seinen Reihen. Wir wollen den Gegner durch frühes Anlaufen zu Fehlern zwingen und müssen auf dem engen Kunstrasenplatz die Zweikämpfe energisch führen«, lautet die Marschrichtung Buluts.

Personelles: Mica Hendrich, Agon Dervishi, Pierre Kleinheider und Fabian Grutza (alle verletzt) fallen aus. Der Einsatz von Luis Goncalves, Deniz Vural, Mihat Sahin und Hoang-Nam Luc (alle erkältet) ist fraglich. Lucas Burger und Ceyhun Dinler sind wieder dabei.

SC Waldgirmes - Viktoria Griesheim (heute, 14.30 Uhr): Was der Punkt vom 2:2 in Dietkirchen für die Elf von Trainer Mario Schappert wert sein wird, muss sich noch zeigen. Fakt ist, dass der SC weiterhin im Rennen um einen Platz unter den ersten fünf Teams dabei ist. Das Restprogramm mit den Partien gegen Griesheim (H), Ginsheim (A), Zeilsheim (H) und Eddersheim (A) bietet die Chance, den Sprung über den Strich zu schaffen. »Ich kann mit dem Punkt gut leben, doch in den kommenden vier Spielen müssen wir konstant auf einem hohen Niveau spielen, wenn wir unter den ersten fünf Mannschaften landen wollen. Wenn wir über dem Strich landen, können wir ein schönes Weihnachtsfest feiern«, spornt Schappert seine Elf an.

Personelles: Natnael Tega ist nach seinem Platzverweis in Dietkirchen gesperrt. Für ihn wird Felix Erben in die Startelf rücken. Der Einsatz von Barbaros Koyuncu (krank) ist fraglich. Karl Cost (Leiste) und Robin Fürbeth (Knie) fallen aus. Maximilian Fries ist dabei.

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