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Im HInspiel trennten sich Gießen und Großaspach im Oktober 2020 vor damals 413 zugelassenen Zuschauern 1:1 - ein bekanntes Ergebnis in letzter Zeit.

FC Gießen

FC Gießen will sein Offensivspiel in Großaspach verbessern

In den letzten zehn Partien traf der FC Gießen im Schnitt nur 0,8 mal ins gegnerische Netzt und spielte sieben Mal Remis. Das soll sich am Samstag in Großaspach ändern.

Der FC Gießen blickt auf eine bedeutsame Partie beim Konkurrenten im Abstiegskampf, der SG Sonnenhof Großaspach (Sa, 14 Uhr, live auf TheLeagues) und will dabei sein Spiel im letzten Drittel verbessern.

»Ich wünsche mir da eine große Steigerung«, sagt FC-Trainer Daniyel Cimen. »Wir können mit der Körpersprache vorleben, ein Tor erzielen zu wollen. Wir haben im Training daran gearbeitet, Laufwege zu automatisieren. Im Vollsprint an den ersten Pfosten, damit du dir den einen entscheidenden Meter Vorsprung erarbeitest. Ich wünsche mir auch mehr gesunden Egoismus.«

Der FC Gießen ist durch den Sieg des FK Pirmasens unter der Woche auf den letzten rettenden Tabellenplatz 16 abgerutscht und hat derzeit drei Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Großaspach als Tabellen-19. könnte mit einem heutigen Auswärtssieg bis auf acht Punkte distanziert oder wieder voll ins Rennen reingeholt werden.

Zuletzt mangelte es dem FC Gießen etwas an Abschlussstärke: In den letzten zehn Partien trafen die Rot-Weißen im Schnitt 0,8 mal. Die Folge waren sieben Remis aus den jenen zehn Partien.

»Das spiegelt so ein bisschen unsere Saison wider«, sagt Daniyel Cimen. »Wir lassen wenig zu und schießen gleichzeitig wenig Tore. Ich persönlich verliere lieber zweimal und gewinne dann zweimal.« In der Tat wäre man so statt bei vier Zählern durch vier Unentschieden bei potenziellen sechs Punkten - inwiefern sich also logische Mathematik und Ehrgeiz am Samstag beim Drittliga-Absteiger bewahrheiten, wird live auf www.the-league.com/sgs zu verfolgen sein.

Die SG Sonnenhof Großaspach wird seit Ende Februar vom 54-jährigen Walter Thomae trainiert. Er folgte auf Hans-Jürgen Boysen. Großaspach kam wie schon im Jahr zuvor Aalen mit der neuen Regionalliga Südwest bisher schwer zurecht und kämpft um den Klassenverbleib.

Seit sechs Partien wartet Gießens heutiger Kontrahent auf einen Sieg. »Sie versuchen sich mit ihrem neuen Trainer aus dem Strudel zu ziehen«, weiß Daniyel Cimen.

Gefährlichster Akteur in einem drittligaerfahrenen Team ist der 19-jährige Marvin Cuni. Der Flügelspieler traf auch im Hinspiel in Gießen und kommt bereits auf 15 Saisontreffer. Er kehrt nach der Spielzeit zurück zum FC Bayern München II und dürfte sich heute im direkten Duell mit Gießens Gabriel Weiß auseinandersetzen.

Dem FC fehlen acht Spieler garantiert: Louis Münn (Bänderriss), Tolga Sahin (Schulterbeschwerden), Eduardo Landu Mateus (Aufbautraining), Gino Parson (Kniebeschwerden), Marcel Mansfeld, Andrej Markovic (beide Schambein), Kamil Tyminski (Kopfschmerzen/Ermüdungserscheinungen) und Antonyos Celik (Ermüdungserscheinungen nach Impfung). Bei Ali Ibrahimaj besteht trotz Oberschenkelbeschwerden noch Hoffnung.

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