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Frederik Löhe fliegt vergeblich, das Leder schlägt zum 1:0 für Wuppertal ein.

FC Gießen

FC-Gießen-Trainer Cimen: »Wir haben noch viel Arbeit vor uns«

  • VonPeter Froese
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Fußball-Südwest-Regionalligist FC Gießen testet gegen den Wuppertaler SV und verliert gegen den Regionalliga-West-Vertreter in Burkhardsfelden mit 0:3.

(fro). Der FC Gießen hat gestern Abend seine Reihe von Testspielen gegen traditionsreiche Vereine des deutschen Fußballs fortgesetzt und sich nach dem Besuch von Borussia Dortmund (0:2) im Gießener Waldstadion sowie den Gastspielen bei Eintracht Frankfurt (1:6) und Waldhof Mannheim (3:5) nun vor 120 Zuschauern in Burkhardsfelden mit dem Wuppertaler SV gemessen. Gegen den ehemaligen Bundesligisten (1972 bis 1975) und nun in der Regionalliga West beheimateten WSV unterlag die Regionalliga-Elf von FC-Trainer Daniyel Cimen mit 0:3.

Die Gäste setzten den FC durch hohes Anlaufen bereits früh unter Druck. Niklas Heidemann setzte das Leder knapp neben das FC-Tor (4.), während Kevin Hagemann nach einem Gießener Ballverlust im Spielaufbau zweimal an Keeper Frederic Löhe scheiterte (14.). Den Hausherren fehlte die ordnende Hand des verletzten Ex-Profis Michael Fink. Als die FC-Abwehr bei einem SV-Angriff keinen Zugriff auf Kevin Hagemann bekam, traf dieser aus 18 Metern unhaltbar zum 1:0 (16.). Nach einer Flanke von Dennis Owusu hatte Ko Sawada den Ausgleich auf dem Fuß, doch Philipp Hanke kratzte das Leder von der Linie (22.). Einen der wenigen FC-Konter schloss Nejmeddin Daghfous zu überhastet ab (30.).

Nach einem Ballverlust von Louis Münn musste FC-Keeper Frederic Löhe gegen Kevin Hagemann in höchster Not retten (38.). Als ein Kopfball von Moritz Montag zum 0:2 im FC-Tor einschlug, machte der FC-Torwart eine unglückliche Figur (40.).

Auch nach dem Seitenwechsel gelang es der Cimen-Elf nicht, sich aus der spielerischen Umklammerung der Gäste zu lösen und die bei Befreiungsaktionen nach vorne geschlagenen Bälle entscheiden festzumachen. Der nach dem Seitenwechsel zwischen den Pfosten stehende Vladan Grbovic konnte sich bei einem Schuss von Daniel Grebe mit einer Glanzparade auszeichnen (73.). Nach einem Foulspiel von Kristian Gaudermann verwandelte Marco Königs den fälligen Strafstoß zum 3:0-Endstand aus Sicht des Wuppertaler SV (75.).

»Wir laufen personell auf dem Zahnfleisch und haben durch den Bündelriss von Aykut Öztürk gefühlt ohne Stürmer agiert. Durch Abstimmungsprobleme und Fehler im Spielaufbau haben wir den Gegner stark gemacht. Nach vorne hat uns Kraft und Tiefe gefehlt. Wir haben noch viel Arbeit bis zum Rundenstart vor uns«, sagte Gießens Coach Cimen.

Gießen: Löhe (ab 46. Grbovic); Gaudermann, Fisher, Dagfous, Ibrahimaj, Takehara, Owusu (ab 59. Tiliudis), Münn (ab 46. Bogicevic), Sawada (ab 70. Beal), Trkulja, Reithmeir. - Im Stenogramm: Schiedsrichter: Waldinger (Marburg) - Zuschauer: 120. - Tore: 0:1 (16.) Hagemann, 0:2 (40.) Montag, 0:3 (75.) Königs (Strafstoß).

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