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Stehen sich am Samstag wieder gegenüber: Gießens Johannes Hofmann (l.) und Stadtallendorfs Ibrahim Mirza Aral.

FC Gießen

FC Gießen: Das vorerst letzte Mittelhessen-Derby

  • Michael Schüssler
    VonMichael Schüssler
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Es ist fast geschafft. Der FC Gießen bestreitet am Samstag (14 Uhr) das vorletzte Spiel in der Fußball-Regionalliga Südwest. Zu Gast ist man beim TSV Eintracht Stadtallendorf.

(ms). Dabei wartet auf die Mannschaft von Trainer Daniyel Cimen eine kurze Anreise, denn im Mittelhessen-Derby gibt man vorerst das letzte Mal seine Visitenkarte bei Absteiger TSV Eintracht Stadtallendorf ab.

Die Ausgangslage: Mit dem 5:0 am letzten Wochenende gegen den TSV Schott Mainz schraubte der FC Gießen sein Punktekonto auf 47, die selbst gesteckte 50-Zähler-Marke ist somit zum Greifen nahe. Dementsprechend können die Schützlinge von Trainer Daniyel Cimen mit breiter Brust die Aufgabe angehen. »Die letzten Wochen haben gezeigt, dass die Jungs noch immer sehr, sehr fokussiert sind«, lobt Cimen seine Schützlinge. »Wir haben jetzt noch zwei Derbys, wobei es auf die Tagesform ankommen wird. Stimmt die, dann geht was«, so Cimen weiter, der aber natürlich hofft, dass seine Elf die Punkte 48, 49 und 50 einfährt. Zum Saisonabschluss am 12. Juni treffen die Gießener dann auf den KSV Hessen Kassel.

Dass der TSV Eintracht Stadtallendorf trotz des feststehenden Abstiegs alles andere als aufgegeben hat, hat das 2:2 in Ulm bewiesen. »Wir haben sehr gut mitgehalten, es war ein Spiel auf Augenhöhe«, sagt Eintracht-Teammanager Norbert Schlick. »Und es ist ein Nachbarschaftsduell, ein Derby. Wir sind positiv gestimmt, andererseits muss man aber auch sehen, dass es für beide um nichts mehr geht«, so Schlick weiter.

In der Vorrunde trennten sich die Kontrahenten am 19. Dezember 2020 im Gießener Waldstadion 1:1.

Die Personallage: Da sieht es bei den Gießenern nicht so richtig gut aus. Marcel Mansfeld, Eduardo Landu Mateus, Gino Parson, Aykut Öztürk, Ryunosuke Takehara, Tim Korzuschek, Jure Colak und Sascha Heil stehen auf der Ausfall-Liste.

Doch die Gießener haben in den letzten Wochen immer wieder bewiesen, dass sie trotz zahlreicher Ausfälle erfolgreich sein können. Das soll auch im letzten Auswärtsspiel der Saison der Fall sein.

Beim Gastgeber TSV Eintracht Stadtallendorf fehlen weiterhin unter anderem Kevin Vidakovics, der nach der Saison zum Verbandsligisten FC Ederbergland wechselt, Perry Ofori und Matthias Pape. »Ansonsten wird der Kader aussehen wie zuletzt beim 2:2 in Ulm«, sagt Norbert Schlick. Mittelstürmer Del Angelo Williams (muskuläre Probleme) dürfte ebenfalls fehlen. Somit dürften erneut Ben-Luca Fisher und Christopher Schadeberg die Innenverteidigung bilden. Eine weitere Option wäre Muhamet Arifi, der gegen Ulm sein Comeback nach einmonatiger Verletzungspause gegeben hatte. Im Angriffszentrum dürfte erneut Leon Lindenthal beginnen.

Im Herrenwaldstadion sind am Samstag 200 Zuschauer zugelassen, des Weiteren bietet die Eintracht einen kostenlosen Livestream auf ihrer Facebook-Seite an.

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