Favoritensuche

  • Ralf Waldschmidt
    vonRalf Waldschmidt
    schließen

(ra). Auch wenn die Vorsaison coronabedingt abgebrochen wurde, muss die HSG Lumdatal als Überraschungsmeister der Handball-Oberliga der Frauen angesehen werden. Den Durchmarsch von der Landesliga in die 3. Liga hatte vor einem Jahr niemand auf dem Zettel.

Auch für 2020/21 muss man sich auf Favoritensuche begeben. Später Start, mehr Teams (14) - die Spielzeit wird mit all ihren Ungewissheiten anstrengend. Wobei sich im hessischen Amateur-Oberhaus ohnehin Jahr für Jahr die Frage stellt, welcher Klub überhaupt ernsthaft den großen Sprung in die Drittklassigkeit zu wagen gedenkt. So schanzen die Nordhessen den Mittelhessen, die Mittelhessen den Südhessen die Favoritenrolle zu, ohne aber jeweils exakt Auskunft über die Stärken der Konkurrenz geben zu können.

Für das mittelhessische Dreigestirn TV 05/07 Hüttenberg, HSG Wettenberg und TSG Leihgestern gilt einheitlich, nichts mit dem Kampf um den Klassenerhalt zu tun zu bekommen. Die weiter verjüngte Hüttenberger Truppe von Neu-Trainer Peter Tietböhl wäre mit einem Platz zwischen fünf und zehn ebenso zufrieden wie die eingespielten Wettenbergerinnen von Neu-Trainer Kai Nober. Ähnliches ist für die TSG Leihgestern zu vermuten, die mit Olivia Reeh und Andrea Schulz zwei höherklassig erfahrene "Führungskräfte" besitzt.

Es würde nicht verwundern, wenn es einmal mehr eine Lex HSG Lumdatal gäbe.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare