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Dr. Wolfgang Leutheuser (r.) stellt das Basketball-Jugend-Programm der BBA Gießen 46ers vor, links Nachwuchstrainer Sherman Lockhart.

Facettenreiche Tage für »BasketDocs«

  • Wolfgang Gärtner
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(gae). Ein umfängliches, interessantes und abwechslungsreiches Programm bei den »BasketsDocs« - dank der Vorbereitung von Dr. Petra-Michel Leutheuser und ihrem Ehemann Dr. Wolfgang Leutheuser. Die beiden bekannten mittelhessischen Orthopäden organisierten kürzlich den Jahrestreff der deutschen Basketball-Ärzte im Gießener Restaurant Knossos, der bei den Beteiligten großen Anklang fand.

Natürlich alles unter der strengen Beachtung der 2G+-Regularien.

Das Programm startete am ersten Tag mit einem psychologischen Vortrag von Moritz Hirmke zum Thema »Stressbelastungen im Profisport«. Einen regen Austausch gab es anschließend mit Jens Staudenmayer, dem Leiter Sport der Basketball-Bundesliga. Am zweiten Tag der Tagung stellte Dr. Wolfgang Leutheuser (ehemals 2. Vorsitzender der Basketball Akademie Gießen 46ers e. V.) mit Jugendtrainer Sherman Lockhart das Gießener Basketball-Nachwuchsprogramm vor. »Leuti«, wie er in Gießener Basketballkreisen genannt wird, ist seit 30 Jahren der Mannschaftsarzt der Gießen 46ers. Seit der letzten Saison hat diesen Part nun seine Frau Petra Michel-Leutheuser übernommen, die zudem als Teamärztin bei den Rollis vom RSV Lahn-Dill und der Nationalmannschaft fungiert.

Dr. Wolfgang Leutheuser ist einer der Gründer der »BasketDocs«, die sich 2006 während des Final Fours in Bamberg zusammenfanden. Seit einem Jahr ist er zudem Ehrenmitglied der Gruppierung. Außerdem referierte der Gießener Handchirurg Dr. Eckhard Brück zum Thema »Handverletzungen im Basketball und deren Therapie«.

Der sportliche Teil durfte bei dem erfolgreichen zweitägigen Event nicht fehlen. Dafür wurden die Lokalitäten gewechselt - und es ging ab in die Wiesecker Sporthalle am Ried. Dort wartete bereits Michael Krayl, eine Institution des Rollstuhlbasketball-Bundesligisten RSV Lahn-Dill, auf die »Docs«. Das »Mädchen für alles« (O-Ton) hatte einige Rollstuhlsportstühle mitgebracht, damit die Doktoren die Sportart ausprobieren konnten. Mit Brian Bell stand ihnen ein Fachmann par exzellence parat. Der RSV-Powerforward des momentanen RBBL-Ersten und zweifacher Paralympics-Goldmedaillengewinner gab den förmlich nach Informationen lechzenden »Docs« wertvolle Tipps an die Hand.

»Es war eine gelungene Veranstaltung, die aufgrund des besonderen Ambientes der Lokalität einen besonderen Glanz erhielt«, bilanzierte Dr. Wolfgang Leutheuser die beiden facettenreichen Tage in Gießen und bedankte sich bei 46ers-Aufsichtsrätin Christiane Roth als Mit-Gastgeberin.

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