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Start frei in der Tischtennis-Bezirksklasse 2: Für den SV Ettingshausen geht Meinolf Eierdanz an die Platte.

SV Ettingshausen im Favoritenkreis

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(ahz). In der Tischtennis-Bezirksklasse 2 ist es heuer sehr schwer, den einen Favoriten auf die Meisterschaft zu bestimmen. Zu ausgeglichen scheint die Klasse in diesem Jahr besetzt. Oben erwartet werden die TTG Schadenbach, der SV Ettingshausen und der SV Ulrichstein. Der Meister steigt direkt auf, der Zweite spielt Relegation. Am Ende der Tabelle steigt der Letzte direkt ab, und der Rangelfte geht in die Relegation.

Eine sehr wechselhafte Saison 2018/19 absolvierte der SV Ettingshausen, der erst mit 4:16 Punkten auf dem Relegationsplatz "nach unten" überwinterte und dann 16:4 Zähler in der Rückrunde sammelte, um am Ende den fünften Platz zu belegen. Wenn man sich in Ettingshausen an die Rückserie erinnert, sollte mit dieser Leistung ein vorderer Platz realistisch sein. Die Mannschaft ist in allen drei Paarkreuzen gut aufgestellt. Vor allem die Ergebnisse von Marc Schmidt, Timo Nicklas und Meinolf Eiertanz in der Rückrunde könnten bei ähnlicher Konstellation den Weg nach oben öffnen. Und zu Hause ist das Team um Benjamin Ebinger sowieso eine Bank. Und da könnte man gleich im ersten Spiel gegen Absteiger TTG Mücke II (Fr., 20 Uhr) zwei wichtige Punkte erzielen.

Für den FSV Lumda wird es auch diesmal eine schwere Saison. Das Team spielte zwar 2018 eine ausgeglichene Vorrunde, verlor danach aber immer mehr an Boden und beendete die Runde auf dem Relegationsplatz "nach unten". Nach der Niederlage gegen die SG Johannesberg war man praktisch schon abgestiegen, profitierte aber vom Rückzug anderer Mannschaften. Insofern geht es zunächst mal um den Ligaerhalt. An der Personaldecke hat sich nichts verändert. Los geht’s am kommenden Montag (20 Uhr) gegen Ettingshausen.

Der SV Inheiden betritt in der Bezirksklasse 2 Neuland. Der Kreisliga-Staffelsieger überzeugte zuletzt durch seine Ausgeglichenheit in den Paarkreuzen, die allesamt positive Resultate erzielten. Eine Etage höher weht schon ein anderer Wind. Vom Team der Vorsaison bleiben die ersten fünf Spieler in der Reihenfolge erhalten. Lediglich im hinteren Bereich auf Position sechs geht mit Martin Hlozanka ein Zugang vom TV Trais-Horloff an den Start. Als Aufsteiger halten die Germanen die Bälle erst mal flach. Zum Auftakt gibt Schadenbach seine Visitenkarte im Hungener Stadtteil ab (Do., 19 Uhr).

Der SV Ulrichstein hatte zuletzt ein Seuchenjahr. Nur 8:12 Punkte in Vor- und Rückrunde erzielten die "Chatten". Nun soll alles besser werden. Marco Missikewitsch und Dieter Koller sind die Topspieler. Ist das Team komplett, gehört es zu den Mitfavoriten.

In der jüngsten Spielzeit war Schadenbach am letzten Spieltag mit einer 7:9-Niederlage in Ulrichstein am möglichen Aufstieg vorbei geschrammt. Obwohl Mannschaftssprecher Manfred Dörr die Klasse kennt, tut er sich schwer, einen Favoriten zu benennen. "Die Spielstärke der Neuen aus Angersbach und Inheiden ist schwer einzuschätzen." Zielsetzung ist "ein gesicherter Mittelfeldplatz".

Bei der TTG Mücke II "ist die Personaldecke sehr dünn", wie es Mannschaftsführer Andy Zimmer formuliert. Darin liegt die Herausforderung für das neu formierte Team. "Ein gesicherter Mittelfeldplatz ist das Ziel", sagt Zimmer.

Im letzten Jahr hat sich der TTV Heimertshausen mit leicht negativem Punktestand im breit aufgestellten Mittelfeld auf Rang sechs platziert. Eine Position, mit der sich Mannschaftsführer Holger Bräutigam auch diesmal anfreunden könnte.

Die TTG Büßfeld II geht als Neuling an den Start. Das Team hatte sich durch 20:0 Punkte in der Rückserie die Kreisliga-Meisterschaft gesichert. "Als Aufsteiger zählt natürlich erst einmal der Klassenerhalt, wir wollen nicht absteigen", so Paul Wendland, der Mannschaftsführer des Aufsteigers.

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