Der TSV Allendorf/Lda. um Mannschaftssprecher Uli Bandt will sich in der Hessenliga etablieren. FOTO: RAS
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Der TSV Allendorf/Lda. um Mannschaftssprecher Uli Bandt will sich in der Hessenliga etablieren. FOTO: RAS

Etablieren mit Blick nach oben

  • vonRichard Albrecht
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(ria). Während die Regionalliga-Reserve des Gießener SV am Sonntag in eigener Halle gegen den SC Niestetal bereits zum dritten Mal an der Platte steht, bestreiten der TV Großen-Linden und der TSV Allendorf/Lumda ihren Saisonauftakt, wobei die Großen-Lindener gleich zweimal zum Tischtennis-Schläger greifen müssen.

Oberliga-Absteiger TSV Allendorf/Lumda muss am Sonntag beim TTC Lüdersdorf antreten. Durch die Abgänge von Michal Kuternozinski und Nico Grohmann geschwächt, heißt das Saisonziel, sich auf längere Sicht in der Hessenliga zu etablieren. Slawomir Karwatka wird in dieser Spielzeit uneingeschränkt zur Verfügung stehen und mit Manfred Krupenkow das mittlere Paarkreuz bilden. Im ersten Paarkreuz wird neben Marco Grohmann Neuzugang Oliver Welt (TSV Anspach) an der Platte stehen. "Unser Kader ist diesmal sehr bodenständig", weist Mannschaftssprecher Uli Bandt darauf hin, dass im Gegensatz zur Oberliga-Saison diesmal kein "Legionär" verpflichtet wurde.

Bandt sieht im Kader ein Leistungsgefälle: "Mit Arvid Volkmann haben wir eine schlagkräftige Position fünf, die Sechs werden sich Walter Grohmann und ich teilen, entsprechend fallen wir im dritten Paarkreuz etwas ab." Bandt sieht sein Team in diesem Jahr nicht in der Favoritenrolle, vorne erwartet er die Vertretungen aus Kassel und Großen-Linden.

"Erfreulich ist, dass wir seit mehreren Wochen komplett trainieren und so einen guten Mannschaftsgeist bilden konnten", sieht Bandt das Team für den Saisonstart gerüstet: "Oliver Welt wird sich in der Hessenliga gut etablieren und Marco Grohmann gehört wohl zu den Besten der Liga. Für den Saisonverlauf wünschen wir uns auch viel Spaß und Freude, auch unter den aktuellen Corona-Bedingungen."

Der TV Großen-Linden muss an diesem Wochenende gleich zweimal auswärts an die Platte, am Samstag in Niestetal, am Sonntag beim TTC Höchst/Nidder. Nach einer Steigerung im Aufstiegsjahr "hatten wir uns den Klassenerhalt redlich verdient, auch wenn es sehr schade war, dass die Saison nicht zu Ende gespielt werden durfte".

Die Saison bleibt unvorhersehbar

Mannschaftssprecher Uwe Schreiber schätzt mit Neuzugang Domingo Cordero, der beim Gießener SV zuletzt auch in der Oberliga zum Einsatz gekommen war und mit Andrius Preidzius das erste Paarkreuz bilden wird, die Chancen gut ein, diesmal weiter vorne mitzuspielen. "Wir sollten mit dem Abstieg nichts zu tun haben, könnten mit den Favoriten Kassel, Allendorf/Lumda und Felsberg vielleicht unter den ersten vier landen. Unsere Vorbereitung verlief gut, sogar ein Trainingslager war drin", wie Schreiber informierte.

Auch Schreiber ist sich bewusst, dass das Coronavirus vieles in der Saison unvorhersehbar machen wird. "Ich appelliere an alle, die die Spiele besuchen werden, sich an die offiziellen Vorgaben zu halten und uns bei der Umsetzung der Regeln zu unterstützen. Sonst könnte die Runde schneller beendet sein, als sie begonnen hat."

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