Es warten dicke Brocken

  • VonPeter Froese
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(fro). Auf die beiden heimischen Fußball-Hessenligisten warten heute herausfordernde Aufgaben. Der FSV Fernwald empfängt in der Gruppe A den Hünfelder SV, während der SC Waldgirmes zeitgleich den FC Eddersheim zu Gast hat. Beide Gegner sind bislang gut in die Runde gestartet und belegen aktuell jeweils einen Platz unter den ersten fünf Mannschaften, die sich nach Ende der Vorrunde für die Aufstiegsrunde qualifizieren würden.

FSV Fernwald - Hünfelder SV (heute, 15 Uhr): Die Elf von Trainer Daniyel Bulut ist nach drei Unentschieden und einem Sieg bislang ungeschlagen und belegt mit fünf Punkten den fünften Platz in der Gruppe A. Zuletzt brachten Nicolas Strack und Co. einen Zähler vom hoch gehandelten KSV Baunatal mit. Einmal mehr bewies dabei Yannis Grönke seine Fähigkeiten mit dem »ruhenden Ball«, als der Neuzugang des FSV bereits seinen dritten Freistoß in dieser Saison versenkte. »Wir haben nicht gut gespielt, aber dennoch gepunktet. Dies ist gut für das Selbstbewusstsein meiner jungen Elf, die auch nach dem 0:1 an sich geglaubt und sich gegen die Müdigkeit und die Niederlage gewehrt hat«, freut sich Bulut. Der FSV-Trainer möchte seine Mannschaft zukünftig noch abgeklärter agieren sehen. »Wir dürfen uns weniger Ballverluste erlauben und müssen ruhiger spielen«, so der FSV-Trainer. Die Gäste aus Hünfeld sind eine robuste und spielstarke Elf, die mit vier Gegentreffern in fünf Spielen zu den abwehrstärksten Teams der gesamten Hessenliga zählt. »Wir müssen die Zweikämpfe annehmen und dürfen nicht in die Konter des Gegners geraten. Wir bekommen es nicht geschenkt, unsere Serie weiter ausbauen zu dürfen. Dafür müssen wir alles tun, denn wenn uns jemand schlägt, dann muss er besser sein als wir«, gibt sich Bulut kämpferisch.

Personelles: Louis Goncalves hat sich in Baunatal einen Muskelfaserriss zugezogen und fällt zwei Wochen aus. Seine Position in der Innenverteidigung könnte unter anderem Kevin Kaguah einnehmen, der zuletzt zweimal lediglich als Co-Trainer an der Seitenlinie fungiert hatte. Erdinc Solak und Samuel Sesay sind zwar wieder im Training, für einen Einsatz gegen den HSV ist es aber wohl noch zu früh. Agon Dervishi, Fabian Grutza und Tom Sinkel fehlen weiterhin.

SC Waldgirmes - FC Eddersheim (heute, 15 Uhr): Die Elf von SC-Trainer Mario Schappert musste am Montag ihre erste Saisonniederlage beim 0:2 in Walldorf quittieren. »Die Jungs waren engagiert, aber es war nicht unsere beste Saisonleistung. Die entscheidenden Pässe in die Tiefe, um sich Chancen zu erarbeiten, haben gefehlt«, analysiert Schappert. Der SC-Trainer erwartet mit dem FC einen vor Selbstvertrauen strotzenden Gegner, der auf Sieg spielen wird. »Mit dem Ex-SC-Spieler Dennis Lang, Patrick Hilser, Hendrik Dechert, André Fliess und Luki Matondo haben sie eine Achse, die sich sehen lassen kann. Wir werden wie gegen Hadamar und in Friedberg zunächst defensiv ausgerichtet ins Spiel gehen. Wenn wir unser Umschaltspiel verbessern und Natnael Tega, Lucas Hartmann und Felix Erben wissen, wo das Tor steht, sehe ich uns nicht chancenlos«, versprüht Schappert Optimismus.

Personelles: Personell gibt es beim SC wieder Licht am Ende des Tunnels. Barbaros Koyuncu (nach Muskelfaserriss) und Max Schneider (nach Armbruch) haben das Training wieder aufgenommen. Bei beiden Spielen will Schappert aber aufgrund der langen Saison keine Experimente wagen. Felix Erben und Mert Ciraci sind wieder voll belastbar und eine Option für die Startelf. Christian Gabriel Moura kehrt nach Krankheit ebenfalls zurück. Lediglich Luis Stephan (Kniescheibe rausgesprungen) steht nicht zur Verfügung.

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