imago0046992516h_260321_4c_2
+
Traf in dieser Saison schon 15-mal für den Bahlinger SC: Stürmer Santiago Fischer. JHR

Fußball

Erstmals punkten gegen Bahlinger Tormaschine

  • Sven Nordmann
    VonSven Nordmann
    schließen

(sno). Der FC Gießen ist vorerst um den Corona-Schrecken herumgekommen - der PCR-Test beim zuletzt via Schnelltest positiv Gemeldeten Kamily Tyminski fiel in dieser Woche negativ aus, was FC-Trainer Daniyel Cimen zum Schluss kommen lässt: »Falscher Alarm.«

Insofern kann der heimische Fußball-Regionalligist hoffnungsfroh-ehrgeizig ins heutige Heimspiel (14 Uhr, Waldstadion) gegen den Bahlinger SC gehen, jenen Kontrahenten, gegen den der FC in bisher zwei Regionalliga-Partien mit einer Tordifferenz von 1:7 unterlegen war.

Dass der Bahlinger SC vom Kaiserstuhl den Gießenern nicht liegt, möchte Cimen allerdings so nicht stehen lassen: »Die beiden Spiele waren komplett unterschiedlich. Beim 0:4 damals waren wir einfach nicht auf dem Platz, beim 1:3 haben wir gut angefangen, in Unterzahl dann aber zu schnell Gegentore kassiert.«

Heute will es der FC besser machen und sich im letzten von sechs aufeinanderfolgenden Heimauftritten von der derzeit zwei Punkte entfernten Abstiegszonen distanzieren.

Zuletzt sammelten die Rot-Weißen ein 1:1 gegen den FSV Mainz 05 II ein - »wir nehmen viele positive Dinge mit«, sagt Cimen. »Wir haben schnell umgeschaltet und hatten Tiefe in unserem Spiel. Wo wir uns unbedingt verbessern müssen, ist im letzten Drittel: Kopf hoch oder selbst abschließen, selbstbewusster Richtung Tor kommen.«

In Sachen Toreschießen ist der Gast aus Bahlingen mit seinem Topstürmer Santiago Fischer (15 Tore) erfolgreicher. Generell fallen in den Partien des aktuellen Tabellenneunten im Schnitt 3,4 Treffer pro Spiel, während es beim FC Gießen 2,2 Tore pro Partie sind.

»Bahlingen kommt über das Körperliche, geht aggressiv auf die zweiten Bälle und ist in der Offensive gut aufgestellt«, weiß Gießens Coach, der Ende März wieder mit personellen Ausfällen hantieren muss.

Neben den Langzeitverletzten Eduardo Landu Mateus (Außenverteidiger, Kreuzband-riss) und Marcel Mansfeld (Stoßstürmer, Schambein) fällt am Samstag sicher Gino Parson (Kniebeschwerden) aus, der Einsatz von Rechtsverteidiger Gabriel Weiß (Oberschenkelverhärtung) ist ebenso fraglich wie jener von Offensivakteur Ali Ibrahimaj (Oberschenkelbeschwerden).

Optimistisch ist der Trainer bei Mittelfeldmotor Johannes Hofmann, Innenverteidiger Sascha Heil (beide umgeknickt) und Stürmer Jonas Arcalean (Patellasehne). »Es kommt wieder ein bisschen was zusammen«, weiß Cimen. »Deshalb bin ich froh über den guten, breiten Kader.« Echte Optionen sind wieder die Außenbahnspieler Zerki Erkilinc und Niclas Mohr.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare