Erstes von "vier Endspielen"

In der Handball-Landesliga der Männer steht am Samstagabend das Lokalderby der HSG Lollar/Ruttershausen gegen den TSV Lang-Göns an, welches für die Gastgeber von Bedeutung ist, um sich weiter nach hinten abzusichern, derweil die Langgönser sogar noch eine Minichance auf einen der ersten Plätze haben. Die MSG Linden will nach der 21:30-Pleite beim TV Petterweil gegen dessen Wetterauer Nachbarn TG Friedberg Wiedergutmachung betreiben. Derweil stehen die TSF Heuchelheim gegen die TSG Eppstein vor der nächsten bedeutsamen Partie im Kampf um den Klassenerhalt.

Von LBN

In der Handball-Landesliga der Männer steht am Samstagabend das Lokalderby der HSG Lollar/Ruttershausen gegen den TSV Lang-Göns an, welches für die Gastgeber von Bedeutung ist, um sich weiter nach hinten abzusichern, derweil die Langgönser sogar noch eine Minichance auf einen der ersten Plätze haben. Die MSG Linden will nach der 21:30-Pleite beim TV Petterweil gegen dessen Wetterauer Nachbarn TG Friedberg Wiedergutmachung betreiben. Derweil stehen die TSF Heuchelheim gegen die TSG Eppstein vor der nächsten bedeutsamen Partie im Kampf um den Klassenerhalt.

HSG Lollar/Ruttershausen – TSV Lang-Göns (Samstag, 19 Uhr, Sporthalle Lollar-Süd): Der TSV Lang-Göns kommt mit enormen Selbstvertrauen nach Lollar, denn die Mannschaft von Trainer Michael Razen verlor in diesem Jahr erst ein einziges Spiel. Razen weiß, worauf es ankommen wird: "Wir müssen die Achse mit Eike Schuchmann und Simon Semmelroth in den Griff bekommen. Zudem müssen wir Christian Ziehm bei wenigen Toren halten. Es wird die Mannschaft gewinnen, die mehr in ihre Abwehrarbeit investiert." Sein Gegenüber Sören Asboe ist erleichtert nach dem ersten Sieg in diesem Jahr: "Wir haben nun ein sehr schwieriges Spiel vor der Brust. Mit Lang-Göns kommt ein Gegner, der individuell sehr stark besetzt ist. Das wird eine Herausforderung, denn es ist ein anspruchsvoller Gegner. Wir müssen im Angriff beweglich sein und in der Abwehr noch eine Schippe drauflegen."

Bei Lollar/Ruttershausen stehen Fragezeichen hinter den Einsätzen von Lorenz Lindenthal und Tom Grote. Bei Lang-Göns fehlt nur Robin Zapf.

MSG Linden – TG Friedberg (Samstag, 19.45 Uhr, Sporthalle Lützellinden): Die MSG Linden will wieder ein positives Erlebnis feiern. Trainer Mario Weber stellt die Charakterfrage an seine Truppe: "Ich erwarte von meiner Mannschaft eine Reaktion auf das Spiel in Petterweil. Wir müssen das Vorgenommene auch umsetzen. Wir haben zwar einen dezimierten Kader, aber wir wollen ganz klar ein positives Erlebnis erzielen. Friedberg hat erfahrene Spieler in seinen Reihen und spielt eine aggressive 5:1-Abwehr. Wir haben noch vier Spiele, die wir nun alle noch gewinnen wollen." Für das Heimspiel stehen Fragezeichen hinter den Einsätzen von Lukas Loh und Jens Berger. Dazu fallen Sören Deimer und Lukas Walter aus. Julian Weber fehlt für den Rest der Saison aufgrund eines Nasenbeinbruchs.

HSG Wettenberg II – TV Breckenheim (Samstag, 20 Uhr, Halle GS Launsbach): Die HSG Wettenberg hat mit dem TV Breckenheim einen echten Brocken vor sich. Das weiß auch Trainer Dragan Nenad: "Das wird eine ganz schwierige Aufgabe. Für mich ist der TV Breckenheim die beste Mannschaft der Liga, die schon zu viele Punkte abgegeben hat. Sie stellen eine kompakte Abwehr und haben eine starke erste und zweite Welle. Trotzdem sehe ich uns nicht chancenlos. Wir müssen viel laufen und versuchen, das Breckenheimer Angriffsspiel zu verteidigen. Wenn wir 100 Prozent geben, können wir mindestens einen Punkt holen. Dies war auch im letzten Jahr der Fall." Mit Luca Weber spielt ein Spieler ab sofort nur noch für die erste Mannschaft.

TSF Heuchelheim – TSG Eppstein (Sonntag, 17.30 Uhr, Sporthalle Heuchelheim): Für die TSF Heuchelheim geht es nun auf die Zielgerade im Kampf um den Klassenerhalt in der Landesliga. Das sieht auch Trainer Claus Well so: "Wir haben mit Eppstein das erste von vier Endspielen vor der Brust. Wir müssen dieses Spiel gewinnen. Dabei ist der Gegner sehr unangenehm. Sie haben in ihren Ergebnissen immer wieder Schwankungen drin." Für das erste Endspiel um den Klassenerhalt wird Daniel Czaja nicht zum Kader gehören. Dafür kann die Heuchelheimer Mannschaft wieder auf Sascha Hofmann bauen.

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