Erst die Feier, dann die Arbeit

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Die Schlusssirene war der Startschuss für die nächste große Sause der Hamburg Towers: Das Basketball-Team aus dem Stadtteil Wilhelmsburg feierte am Samstagabend mit den 3400 Zuschauern nicht nur den Aufstieg in die Basketball-Bundesliga, sondern nun auch die Zweitliga-Meisterschaft. "Wir sind gerade Thema in der Stadt", sagte Geschäftsführer Jan Fischer stolz nach dem 99:94-Erfolg im zweiten Playoff-Finale gegen Mitaufsteiger Nürnberg Falcons. Noch zwei Tage zuvor hatten die Hamburger bei den Franken 87:90 verloren. Der Titel hatte keinen sportlichen Wert mehr. Doch fast sinnbildlich für die Saison der Towers war, dass die Meisterschaft mit dem letzten Wurf durch den 18-jährigen Justus Hollatz entschieden wurde. Ohne Drama geht es nicht bei den Towers.

Die Schlusssirene war der Startschuss für die nächste große Sause der Hamburg Towers: Das Basketball-Team aus dem Stadtteil Wilhelmsburg feierte am Samstagabend mit den 3400 Zuschauern nicht nur den Aufstieg in die Basketball-Bundesliga, sondern nun auch die Zweitliga-Meisterschaft. "Wir sind gerade Thema in der Stadt", sagte Geschäftsführer Jan Fischer stolz nach dem 99:94-Erfolg im zweiten Playoff-Finale gegen Mitaufsteiger Nürnberg Falcons. Noch zwei Tage zuvor hatten die Hamburger bei den Franken 87:90 verloren. Der Titel hatte keinen sportlichen Wert mehr. Doch fast sinnbildlich für die Saison der Towers war, dass die Meisterschaft mit dem letzten Wurf durch den 18-jährigen Justus Hollatz entschieden wurde. Ohne Drama geht es nicht bei den Towers.

Viel Zeit zum Feiern haben die Verantwortlichen nicht. Von Montag an beginnen die Planungen für die Eliteliga. Das Ziel: die Towers wollen sich auf Dauer in der Bundesliga etablieren. "Natürlich ist das Erreichen der Playoffs unser Ziel", sagte Fischer. Muss es wohl auch sein, denn der Sportchef und Macher des Towers-Märchen, Marvin Willoughby, ist klar: "Wir wollen nicht nur mit der Einstellung reingehen, den Abstieg zu verhindern."

Was vor 13 Jahren einst als Sozialprojekt begann, muss nun mit Clubs wie Bayern München oder Alba Berlin mithalten. Mindestens drei Millionen Euro müssen die Hamburger als Etat vorweisen, um eine der Lizenzbedingungen zu erfüllen. Dass der höher ausfallen dürfte, davon ist auszugehen. Die Gespräche mit den aktuellen Spielern über Vertragsverlängerungen werden demnächst geführt. Fest steht indes, dass man weiter in der Edel-optics-Arena spielen wird. Willboughby und Fischer bekräftigten, dass die Halle in Wilhelmsburg die Heimat der Towers sei. Die war in dieser Saison bei 18 Partien ausverkauft (3400 Zuschauer). Der Dauerkartenvorverkauf soll Mitte Mai beginnen, teilte der Club mit. Spätestens dann werden Willoughby und Fischer wissen, in welchen Größenordnungen sie denken müssen. "Wir schauen perspektivisch natürlich nach einer größeren Halle", räumte Fischer ein. Es gibt Pläne, mittelfristig in den derzeit noch geplanten Elbdome umzuziehen. Und auch schon für die nächste Saison werden Umzüge in die Barclaycard-Arena (16 000 Plätze) oder laut "Hamburger Abendblatt" in die Messehallen erwogen.

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