Viel Betrieb vor Felix Bick: Der Torwart des EC Bad Nauheim (hier gegen Willy Rudert) kassiert am Sonntag wie schon am Freitag sieben Tore.	F.: CHUC
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Viel Betrieb vor Felix Bick: Der Torwart des EC Bad Nauheim (hier gegen Willy Rudert) kassiert am Sonntag wie schon am Freitag sieben Tore. F.: CHUC

Erneut sieben Gegentore

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(mn). Erneut gab’s sieben Gegentore. Erneut gab’s keine Punkte. Der EC Bad Nauheim wird in der Tabelle der Deutschen Eishockey-Liga 2 aktuell durchgereicht. Wie schon am Freitag in Weißwasser unterlagen die Roten Teufel auch am Sonntag mit 3:7; diesmalgegen Eispiraten Crimmitschau. »Wir hoffen auf den einen oder anderen Rückkehrer am Freitag. Für unserer System, das wir spielen wollen, das uns anfangs ausgezeichnet hat, brauchen wir einen vollen Kader«, sagte Trainer Hannu Järvenpää nach der achten Niederlage aus den letzten zehn Spielen.

Bad Nauheim führte nach zehn dominanten Minuten durch Treffer von Jamie Arniel (aus spitzem Winkel ins kurze Eck über die Torwart-Schulter) und Marvin Ratmann mit 2:0, verpasste es, im Powerplay den Vorsprung auszubauen und spielte stattdessen den Gegner mit einem individuellen Fehler erst stark. Mit dem Anschlusstreffer (13.) erwachten die nun sechsmal in Folge siegreichen Sachsen überhaupt erst zum Leben.

Bad Nauheim verpasste es zu Beginn des zweiten Durchgangs erneut, seine Überzahl-Chancen zu nutzen und kassierte die Quittung. Mit drei Treffern binnen 3:03 Minuten Mitte der Partie drehten die Eispiraten so scheinbar leicht das Spiel (4:2 nach 1:2), während seitens der Hausherren allein Kelsey Tessier mit zwei Alleingängen auf Michael Bitzer im Eispiraten-Tor scheiterte. Erst der 3:4-Anschluss durch Cason Hohmann ließ einen Funken Hoffnung aufkeimen (35.). Im Schlussabschnitt fehlte dann auch die Kraft. Crimmitschau hingegen hatte erst so richtig Freude gefunden, bekam viel zu viel Platz und erhöhte in den letzten zehn Minuten um drei Treffer; mit großem Selbstverständnis und auch mit der nötigen Leichtigkeit.

Hannu Järvenpää ließ fast durchgehend mit vier Verteidigern und neun Stürmern agieren, brachte seine Kölner Teenager und Leon Köhler nur sporadisch. Die Überlegung ging auf, solange die Roten Teufel führten oder das Spiel eng halten konnten. »Bad Nauheim hat die ersten zehn Minuten dominiert. Bis zur Mitte der Partie war es nur ein Treffer Unterschied. Wir haben darauf spekuliert, dass die Kräfte ausgehen«, resümierte Eispiraten-Trainer Mario Richer.

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