Härtetest unter Wettkampfbedingungen: Wetzlars Halbrechter Ivan Srsen (links) hat sich schon einiger Abwehrattacken der Ferndorfer Zweitliga-Handballer Linus und Mattis Michel zu erwehren.	FOTO: VOGLER
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Härtetest unter Wettkampfbedingungen: Wetzlars Halbrechter Ivan Srsen (links) hat sich schon einiger Abwehrattacken der Ferndorfer Zweitliga-Handballer Linus und Mattis Michel zu erwehren. FOTO: VOGLER

Erlangen-Partie verlegt

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(jl). Nach einem erfolgreichen Testspielauftakt gegen den ThSV Eisenach war am Samstag des Zweitliga-Rivale TuS Ferndorf bei der HSG Wetzlar zu Gast. Mit einer geschlossenen Teamleistung gewannen die Erstliga-Handballer dieses Testspiel ohne WM-Fahrer mit 32:27 (19:15).

Vor dem Bundesliga-Restart erfolgt nun noch ein dritter Test der Grün-Weißen in der Dutenhofener Sporthalle. Denn aufgrund der WM-Finalteilnahme von Anton Lindskog mit der schwedischen Nationalmannschaft wird die für kommenden Samstag gegen den HC Erlangen in der Rittal-Arena vorgesehene Rundenfortsetzung verschoben. Als neuer Termin ist der 25. Februar vorgesehen, die Bestätigung steht aber noch aus. Um noch weiter an ihrer Wettkampfhärte zu arbeiten, werden die Wandschneider-Schützlinge somit an diesem Donnerstag um 17 Uhr gegen den TV Großwallstadt spielen.

Gegen TuS Ferndorf startete die HSG Wetzlar unerwartet hektisch, beide Teams spielten ihre Angriffe zu schnell und damit ungenau zu Ende. Auch in der Abwehr hatten die Grün-Weißen Abstimmungsprobleme, sodass Ferndorf nach einer Viertelstunde mit 7:6 führte. Trainer Kai Wandschneider wechselte nunmehr munter die Formationen, sodass zeitweise Alexander Feld, Filip Mirkulovski und Stefan Cavor den Rückraum besetzten. Letzterer traf dann auch gleich doppelt zur 14:12-Führung (22.), Routinier Filip Mirkulovski traf per Tempogegenstoß dann zum 19:15-Halbzeitstand.

Nach der Pause begannen die Wetzlarer mit einer offensiveren Abwehr, die Gäste fanden aber immer wieder Lösungen, um diese zu durchbrechen. Olle Forsell Schefvert fand gut in die zweite Halbzeit und traf zweimal in Folge mit Distanzwürfen zum 22:18 (35.), beim Wetzlarer 25:19 (40.) sah sich Ferndorf zu einer Auszeit gezwungen.

Diese fand mit drei rot-weißen Toren Wirkung, sodass Kai Wandschneider seinerseits mit seiner Auszeit nachzog. Forsell Schefvert bestätigte seine gute Leistung in Halbzeit zwei und traf daraufhin zum 26:22.

Im Abschluss wurden die Mittelhessen zum Ende der ersten Halbzeit etwas nachlässiger, wodurch der Zweitligist nochmal zum 30:27 herankam (58.). Die Partie aber endete genauso wie sie begonnen hatte: mit einem Siebenmeter von Lars Weissgerber 32:27-Endstand.

HSG Wetzlar: Ivanisevic (n. e), Till Klimpke: Feld (2), Srsen, Henningsson, Ole Klimpke (n. e), Mirkulovski (1), Weissgerber (5/1), Holst (4/4), Fredriksen (1), Forsell Schefvert (5), Gempp (3), Mellegard (4), Cavor (7).

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