Erfolge beim Hessencup in Pohlheim

(hn/ur) Die TSG Usingen richtete am vergangenen Wochenende im Pohlheimer Hallenbad den "Hessen-Cup" im Schwimmen aus. Mit elektronischer Zeitmessung und einer großen Videoleinwand bot der Wettkampf den 18 teilnehmenden Vereinen einen guten Rahmen. Mit dabei waren auch Sportler der SG Mittelhessen und des TV Wetzlar.

Mit Adrian Balser vom TV Wetzlar 1847 buchte ein Sportler das Ticket für die deutschen Meisterschaften. In der Pause zwischen zwei Trainingseinheiten gingen die 21 Sportler des TV Wetzlar unter Leitung von Trainer Simon Winterfeld in Pohlheim an den Start. Den besten Eindruck hinterließ dabei Adrian Basler (1996), der seine guten Leistungen aus der Vorwoche untermauerte und sogar noch ausbauen konnte. Bei seinem Sieg über 200 m Rücken steigerte er seine in der letzten Woche aufgestellte Bestzeit erneut um vier Sekunden und kam nach 2:24,82 Minuten ins Ziel.

TV Wetzlar: Zur Siegerehrung aufgerufen wurden Stephanie Fuhrländer (1997/Waldgirmes), Denis Schmunk aus Gießen und die Lindenerin Hannah Bergk (beide 2000) in Pohlheim. Fuhrländer siegte in neuer Bestzeit von 34,14 Sekunden über 50 m Schmetterling genauso wie Schmunk in 43,69 Sekunden auf der gleichen Strecke. Hannah Bergk war über 200 m Rücken in 3:27,31 Minuten nicht zu bezwingen. Für die hessischen Jahrgangsmeisterschaften unterboten Paul von Rosen (1996/Hüttenberg) über 200 m Freistil in 2:22,28 Minuten und Marc Buddensiek (1996/Gießen) über 200 m Rücken in 2:46,35 Minuten die Normen. Mit dabei ist dann auch Eric Buddensiek (1997/Gießen), der ebenfalls über 200 m Rücken in 2:54,33 Minuten die Qualifikation schaffte.

Als letzten Test vor dem ersten richtigen Saisonhöhepunkt gingen Walter Fahrenbruch (1992) und Christian Balser (1993) in W.-Steinberg an den Start. 50 m Schmetterling beendete Fahrenbruch (29,22) auf dem dritten Platz, während Balser über 200 m Rücken (2:21,63) die Silbermedaille gewann.

SG Mittelhessen: Elf Schwimmer hatte die SG für den Hessencup gemeldet. 20 Medaillengewinne sind ein Spiegel der derzeit guten Verfassung der Schwimmer aus Gießen und Biebertal. Der Biebertaler Sam Becker (1999) musste nach zwei Einsätzen krankheitsbedingt die Waffen strecken. Immerhin reichte es für ihn noch zweimal zu Platz zwei über 50 m Freistil und 200 m Freistil. Daniel Fodor (1995) zeigte über 100 m Schmetterling mit 1:20,56 eine gute Leistung. Auch über 50 m Freistil (0:28,73) und 100 m Rücken (1:18,33) konnte er seine Bestzeiten erneut deutlich verbessern. Chris Hartmann kam im Jahrgang 1993 mit 1:18,89 über 100 m Brust und 2:39,81 über 200 m Lagen zwimal auf den Silberrang. 0:31,84 sind für ihne eine neue Bestzeit im 50-m-Schmetterling-Sprint. Über 200 m Freistil schwamm Danyal Komac (1995) in 2:18,93 ebenso zum Sieg wie mit 0:29,68 über 50 m Schmetterling.

Mit neuer Bestzeit von 0:27,38 kam er auf der 50-m-Freistil-Strecke auf Platz zwei. Immer besser wird Simon Marauhn (1995) Auf den letzten Drücker sicherte er sich mit 1:12,10 über 100 m Schmetterling einen Platz im Teilnehmerfeld der hessischen Titelkämpfe. In 4:59,69 schaffte er erstmals den Sprung unter fünf Minuten über 400 m Freistil. Jacquline Hoffmann konnte im Jahrgang 1994 drei Medaillen abräumen. In 1:12,29 holte sie über 100m Freistil Silber. Über 200 m Freistil und 200 m Lagen wurde sie jeweils Dritte. Tabea Marauhn (1999) holte sich in sehr starken 0:34,68 über 50m Freistl unerwartet Platz eins. Mit 3:18,09 wurde sie über 200 m Rücken gestoppt und dafür mit Silber belohnt. Elena Peppler (1994) schwamm nur einen "Test" über 200 m Brust. Innerhalb von einer Woche konnte sie sich dabei nochmals um vier Sekunden verbessern. 2:48,61 lautet jetzt ihr neuer Vereinsrekord. Sollte sie ihre neugewonnene Nervenstärke auch in Dillenburg an den Tag legen, könnte sie als Titelverteidigerin über 100 m Brust durchaus auch diesmal wieder ein Wörtchen mitreden. Paula Wirth (1998) konnte sich nach einem längeren Durchhänger wieder in verbesserter Verfassung präsentieren.

Sechs neue Bestzeiten zeugen von ihrer aufsteigenden Form. Ihre besten Zeiten erzielte sie mit 0:42,24 über 50m Rücken und 1:30,07 über die doppelte Distanz.

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