Erfolg zum Ende?

(bal) Den Klassenerhalt am vergangenen Wochenende endgültig gesichert, das Kreispokalendspiel gegen den VfB 1900 Gießen vor Augen - eigentlich könnte Niko Semlitsch, der Trainer des Hessenligisten FSV Fernwald, sich vor dem letzten Saisonspiel gegen den FSC Lohfelden entspannt zurücklehnen, hatte seine Mannschaft doch sogar die Hinrundenbegegnung gegen die Nordhessen mit 4:0 auswärts gewonnen. Doch der FSV-Trainer blickt von Spiel zu Spiel, und damit hat die Heimpartie gegen die Lohfeldener am heutigen Samstag um 15 Uhr höchste Priorität. Denn ein Sieg soll es am letzten Spieltag sein.

(bal) Den Klassenerhalt am vergangenen Wochenende endgültig gesichert, das Kreispokalendspiel gegen den VfB 1900 Gießen vor Augen - eigentlich könnte Niko Semlitsch, der Trainer des Hessenligisten FSV Fernwald, sich vor dem letzten Saisonspiel gegen den FSC Lohfelden entspannt zurücklehnen, hatte seine Mannschaft doch sogar die Hinrundenbegegnung gegen die Nordhessen mit 4:0 auswärts gewonnen. Doch der FSV-Trainer blickt von Spiel zu Spiel, und damit hat die Heimpartie gegen die Lohfeldener am heutigen Samstag um 15 Uhr höchste Priorität. Denn ein Sieg soll es am letzten Spieltag sein.

Von Entspannung ist bei dem Sportlicher Leiter der Fernwalder unterdessen keine Spur, denn auch die Partie gegen den Tabellenletzten besitzt für Semlitsch große Wichtigkeit. "Zum einen hatte ich gesagt, dass ich einen einstelligen Tabellenplatz erreichen will, und das funktioniert nur mit einem Sieg. Und zum anderen wäre ein Erfolg im letzten Heimspiel eine schöne Verabschiedung", beschreibt der FSV-Trainer vor dem letzten Kräftemessen in der Liga in dieser Saison.

Personell haben die Fernwalder keinen Grund, Trübsal zu blasen. Bis auf Ersatzspieler Marc Balser, der an einem Bänderanriss laboriert, sind alle Akteure spielfähig.

Die Hinrundenbegegnung in Lohfelden war ihrerzeit eine klare Sache für Semlitsch und seine Elf gewesen. Mit 4:0 hatte sich der FSV durchgesetzt, für die Treffer hatten Burim Gashi, Dominik Völk, Renato Levy und Daniel Beck vorstellig gezeichnet. Auch diesmal peilen die Steinbacher einen Erfolg an. Semlitsch hofft auf einen "Sieg für die Zuschauer und für die Tabelle", denn mit drei Punkten aus der letzten Saisonpartie winkt für den FSV der Sprung auf Platz neun, allerdings nur, wenn die Konkurrenz mitspielt.

"Es wird keine Experimente geben", antwortet der Sportliche Leiter der Fernwalder auf die Frage nach der Aufstellung angesichts des Kreispokalendspieles am Pfingstmontag. "Das wird eine interessante Begegnung, da geht es um Prestige", so Semlitsch im Vorfeld des Finales am Montag um 17.30 Uhr in Großen-Linden gegen den VfB 1900 Gießen.

Doch zuvor steht die Partie gegen Lohfelden im Mittelpunkt des Interesses. Gelingt es den Ferwal-dern heute eine ähnliche Leistung abzurufen wie bei dem überragenden aber auch ebenso überraschenden 5:0-Heimerfolg über den zu der Zeit noch ambitionierten KSV Baunatal am 29. Spieltag, dürften die Steinbacher keinerlei Probleme mit dem Schlusslicht der Hessenligatabelle haben.

Den Lohfeldenern gelangen in dieser Saison lediglich sechs Siege, bereits 26-mal verließ die nordhessische Mannschaft von Trainer Uwe Zenkner das Feld als Verlierer. Mit gerade einmal 20 Punkten aus 35 Begegnungen liegen die Lohfeldener abgeschlagen auf dem letzten Platz, bereits seit einigen Wochen stehen sie als erster Absteiger fest. Für FSV-Kapitän Daniel Beck und seinen Klub kann nichts anderes als ein Sieg gegen den Tabellenletzten die Vorgabe sein. Sein Trainer jedenfalls ist von einem Erfolg seiner Truppe überzeugt, denn vor heimischer Kulisse wäre ein "Dreier" ein gebührender Abschluss für eine nach gutem Beginn dann holprige, am Ende aber durchaus zufriedenstellende Saison der Fernwalder.

FSV Fernwald, Aufgebot: Haardt, Koc; Nicolai König, Kuche, Proske, Völk, Gashi, Vural, Mohr, Özen, Levy, Geist, Dominik König, Bentayaate, Marankoz, Can, Helbig, Beck. - Es fehlt: Balser (Bänderanriss).

FSC Lohfelden, Aufgebot: Orth, Reichhold; Bechler, Bingül, Cichy, Dellova, Elsner, Wengerek, Kraft, Kathon, Malinov, Marquez, Osmani, Ott, Otto, Wagner, Wegendt, Wendler, Eligür, Ilazi, Minne, Spichale, Würfel, Zieba.

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