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Glück im Unglück: Tim Uhlemann hat sich keinen Bänderriss im Sprunggelenk zugezogen.

Entwarnung bei Tim Uhlemann

(sks). Im Auswärtsduell bei den Dresden Titans sind die Gießen 46ers Rackelos Außenseiter. Personelle Entwarnung gibt es bei Tim Uhlemann.

Der Innenspieler des Drittligisten war im Spiel gegen den FC Bayern Basketball II mit einer Sprunggelenksverletzung ausgewechselt worden. Gerissen ist zum Glück nichts. Die Überdehnung sorgt aber dafür, dass hinter dem Einsatz des 22-Jährigen am kommenden Samstag in der Dresdner Margon-Arena (18 Uhr) ein dickes Fragezeichen steht.

Parallelspiele in BBL und NBBL sorgen für weitere personelle Engpässe. Doch auch in Bestbesetzung würde die Rackelos eine immense Herausforderung erwarten. Der Kader der Titanen ist gespickt mit Profis, der Kern des Teams, das schon im Vorjahr auf Rang eins ins Ziel ging, wurde nochmals gezielt verstärkt. Lohn für die Mühe sind bislang fünf Siege aus fünf Spielen. Die Gießener konnten gegen den FC Bayern II zuletzt immerhin ihren zweiten Saisonsieg einfahren und damit die Relegationsplätze verlassen.

»Wir nehmen es, wie es kommt. Sie sind ein starker Gegner, der schnell und aggressiv spielt«, nimmt Cheftrainer Patrick Unger die Herausforderung an. »Wir wollen uns nach wie vor individuell und als Team weiterentwickeln. Gewinnen können wir generell gegen jeden, aber auch gegen jeden verlieren. Das haben wir jetzt gesehen«, so Unger weiter. Aufgebaut werden soll dabei auf den letzten zwei Wochen, in denen auf den unglücklichen Saisonstart besagte zwei Punktgewinne erfolgten.

Bei Dresden dominiert eine Phalanx aus gehaltenen Akteuren das Bild. Sebastian Heck geht bereits in sein sechstes Jahr bei den Ostdeutschen. Daniel Kirchner, Bryan Nießen, Max von der Wippel und viele andere spielen auch schon länger an der Elbe.

Mit Georg Voigtmann verfügt Coach Jakob Kranz über einen für ProB-Verhältnisse überragenden Center. Der Bruder von Nationalspieler Johannes legte bislang 16 Punkte und neun Rebounds auf. Beeindruckend nimmt sich seine Quote aus der Nahdistanz von 77 Prozent aus. Verblüffender ist da allein der sichere Dreier des Neu-Dresdners Grant Teichmann, der bei 17 Punkten pro Partie unfassbare 59 Prozent seiner Schüsse von Downtown trifft.

Mit Tanner Graham sicherten sich die Titans einen Importspieler, der hält, was er versprach. Mit 16 Punkten, neun Rebounds und fast drei Assists ist der kanadische Powerforward eine jener Eier legenden Wollmilchsäue, von der jedes Team der Liga träumt.

Übertragen wird die Partie auf dem YouTube-Kanal der Dresden Titans, wo das Spiel auch nachträglich angesehen werden kann. Zeitgleich spielen - wie bereits Unger betonte - die Gießen 46ers in der BBL gegen Crailsheim.

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