Entscheidung vertagt

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Mit zwei nicht unbedingt zu erwartenden Ergebnissen der Spitzenteams am 17. und damit vorletzten Spieltag der Hessenliga wurde die Entscheidung um den Kegel-Titel auf das Saisonfinale vertagt. Sowohl der Tabellenzweite M 85 Mittelhessen, zu Hause gegen die SKG Sontra, wie auch die noch führende KSG BG 99 Neuhof, auswärts bei GF Fulda, schafften jeweils einen Dreier und treffen nun im Reiskirchener Bürgerhaus direkt aufeinander. Ohne Bedeutung war der Teilerfolg von GH Allendorf/Lda. in Wetzlar wie auch der Punktverlust des KC88 Wettenberg gegen GH Rommerz.

Mit zwei nicht unbedingt zu erwartenden Ergebnissen der Spitzenteams am 17. und damit vorletzten Spieltag der Hessenliga wurde die Entscheidung um den Kegel-Titel auf das Saisonfinale vertagt. Sowohl der Tabellenzweite M 85 Mittelhessen, zu Hause gegen die SKG Sontra, wie auch die noch führende KSG BG 99 Neuhof, auswärts bei GF Fulda, schafften jeweils einen Dreier und treffen nun im Reiskirchener Bürgerhaus direkt aufeinander. Ohne Bedeutung war der Teilerfolg von GH Allendorf/Lda. in Wetzlar wie auch der Punktverlust des KC88 Wettenberg gegen GH Rommerz.

M 85 Mittelhessen – SKG Sontra 5011:4732 (54:24/3:0): Zum richtigen Zeitpunkt präsentierte M 85 mit 5011 LP seine beste Heimleistung in der laufenden Serie und wies damit den doch deutlich stärker eingeschätzten Gegner aus Sontra klar in die Schranken. Die Osthessen, die im Vorjahr an gleicher Stelle noch mit einer Mannschaftsleistung von mehr als 4900 LP überzeugten und damit einen Auswärtssieg feierten, blieben bereits anfangs mit Andreas Schad (781/3) und Daniel Hofmann (798/6) viel zu harmlos. Aufseiten Meteors zeigte Martin Albach (899/12) mit Saisonbestleistung, was die Bahnen bei genauem Spiel hergeben können. Blockpartner Sascha Fink (814/9) blieb indes unter seinen Möglichkeiten, sollte damit aber auch im weiteren Verlauf keine Wertung verlieren. Im Mittelblock gab es dann wesentlich spannendere Duelle, als Rolf Rohrbach (811/8) gegenüber Markus Langer (809/7) und auch Robert Gellert (788/4) im Vergleich mit Marcus Kachel (775/1) jeweils das glücklichere Ende für sich hatten. Bei einem deutlichen Plus in der Gesamtholzzahl und keiner Handvoll Wertungen für die Gäste zu diesem Zeitpunkt gab es dann auch zum Schluss keine Diskussionen mehr. Kai Bolte, (873/11) ebenfalls mit optimalem Spiel, und der rechtzeitig wieder in die erste Formation zurückgekehrte René Junge (826/10) machten ihre Sache gut und sorgten gegen die zu dünnen Zahlen von Sontras Joachim Gerlach (793/5) und Florian Böhm (776/2) für einen in der Höhe nicht erwarteten Sieg.

KSV Wetzlar – GH Allendorf/Lda. 5245:4996 (47:31/2:1): Im letzten Auswärtsspiel der Saison legten die Lumdastädter auf den sehr gut laufenden Kunststoffbahnen in Wetzlar eine Punktlandung hin. Trotz der souveränen Tagesbestleistung des KSV-Akteurs Thomas Becker (948/12) an der Seite von Frank Körner (879/9) im ersten Block, vermochte der bis dato zweitbeste Auswärtsspieler der Liga, Jochen Schnecker (891/11), neben Dennis Weber (837/4) für "Gut Holz" eine wichtige Zahl zu legen. Im darauffolgenden Abschnitt schaffte es dann Tobias Sabl (887/10), nicht nur die beiden Wetzlarer Gegenspieler Rainer Scheidt (862/7) und Thomas Wohlert (852/6) zu stellen, sondern auch das zweite für die Zusatzwertung entscheidende Topergebnis seines Teams beizusteuern, während sein Mannschaftskamerad Steffen Heinz (828/3) nicht ganz mithalten konnte. Spannung um den dritten Spielwertungspunkt war somit gegeben. Doch die Hausherren sollten auch diesmal trotz einer Steigerung gegenüber den vorangegangen Heimspielen nicht alle Punkte behalten. Wetzlars Alexander Rohde (869/8) und Michel Andrick (842/5) kamen an die Vorgaben nicht heran und so mussten der Ex-Wetzlar Patrick Petschel (808/2) und André Englisch (745/1) nichts mehr tun, denn der Teilerfolg war mit den exakt notwendigen 31 Einzelwertungspunkten in trockenen Tüchern.

KC 88 Wettenberg – GH Rommerz 4858:4680 (45:33/2:1): Im Kellerduell holte sich der wohl als einziger Absteiger feststehende Tabellenzehnte Rommerz seinen dritten Auswärtspunkt, ohne diesmal in der Endzahl zu gefährden. Während aufseiten des KC88 Sportwart Patrick Schnell (849/11) mit seinem Ergebnis im Vergleich zu seinen Kontrahenten Markus Gärtner (785/7) und Joachim Fuß (814/10) zufrieden war, musste Blockpartner Christian Lenz (772/3) klein bei geben und machte den Gästen früh das Tor zum Zusatzpunkt auf. Der für Joachim Peter kurzfristig ins Spiel gekommene Kai Göbler (785/6) machte seine Sache ordentlich und konnte zusammen mit seinem starken Mitspieler Kai-Uwe Schnell (864/12) gegen Marco Holzberg (776/4) und Winfried Diehl (736/1) zumindest in der Holzzahl für Klarheit sorgen. Dennoch ging der dritte Punkt mit dem Schlussblock an die Gäste, die insbesondere mit Topscorer Jürgen Pfeiffer (813/9) eine sichere Bank hatten. Im Duell der Nachwuchsspieler behielt Jan Anders (777/5) gegen den Rommerzer Moritz Gärtner (756/2) zwar die Oberhand, doch seine und die Zahl von Steven Groß (811/8) reichten nicht für den erhofften Dreier aus.

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