Eishockey

Entscheidung fällt im Powerplay

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(mn). Eishockey-Zweitligist EC Bad Nauheim hat am Sonntag - nach drei Niederlagen in Folge - endlich wieder einen "Dreier" feiern können. Mit 3:2 (1:1; 2:1, 0:0) wurden die Dresdner Eislöwen fast schon sprichwörtlich niedergerungen; nach einem nervenaufreibender Kraftakt in den Schlussminuten. Die Entscheidung für die Roten Teufel fiel - auch wenn dies optisch überhaupt nicht so ausgesehen hatte - im Powerplay. Bad Nauheim nutzte zwei seiner vier Überzahl-Situationen, traf einmal mit zwei Spielern mehr auf dem Eis, während die Sachsen ihre fünf Möglichkeiten ungenutzt hatten verstreichen lassen. Die Treffer für die Hausherren, die im neunten Spiel im Colonel-Knight-Stadion den achten Drei-Punkte-Sieg holten, erzielten Andreas Pauli, Kelsey Tessier und Jamie Arniel.

"Dieses Ergebnis tut sehr weh. Die Einstellung meiner Mannschaft hat gestimmt. Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen und hätten höher führen können, ehe Bad Nauheim zum Ausgleich gekommen ist. Am Ende haben die Roten Teufel defensiv sehr gut gestanden", sagte Eislöwen-Trainer Andreas Brockmann, der in der vergangenen Woche Rico Rossi abgelöst hatte. Hannu Järvenpää, Coach der Roten Teufel, bilanzierte: "Heute hat sich die gute Trainingsarbeit in der Defensive endlich ausgezahlt. Im zweiten Drittel wir gutes Eishockey gespielt; das, was ich sehen will."

Für Mike Card könnte diese Partie zugleich die letzte Partie für Bad Nauheim gewesen sein. Der Vertrag mit dem Verteidiger ist am Sonntag ausgelaufen. Über eine weitere Zusammenarbeit wurde noch nicht entschieden.

Im Stenogramm / Tore: 0:1 (7.) Kiss (Dotzler, Neuert), 1:1 (11.) Pauli (Hohmann, Arniel), 2.1 (26.) Tessier (Reiter, Hohmann - 5:4), 2:2 (30.) Filin (Kramer, Trupp), 3:2 (31.) Arniel (Tessier - 5-3).

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