1. Gießener Allgemeine
  2. Sport
  3. Lokalsport

Endspurt wird eingeläutet

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Roland Stamm

Kommentare

_211017OVGFEBNG0349_0511_4c
Keeper wie Andre Decher vom TSV Burg-/Nieder-Gemünden werden am Wochenende alles versuchen, um ihren Kasten sauber zu halten. © Oliver Vogler

(rol). In der Fußball-Kreisliga A Alsfeld/Gießen zeichnen sich fast vier Wochen vor Ende der Einfachrunde bereits ziemlich klare Konturen ab, wer im kommenden Frühjahr an der Aufstiegs- und wer an der Abstiegsrunde teilnehmen wird. So dürften neben Tabellenführer SV Nieder-Ofleiden auch die SG Reiskirchen/Bersrod/Saasen sowie die FSG Kirtorf recht sichere Kandidaten für die Topsechs sein.

Sehr gute Chancen müssen auch der zuletzt so starken SG Schwalmtal eingeräumt werden, die ihre gute Position mit einem Heimsieg über die SG Treis/Allendorf II ausbauen will.

Überaus spannend wird es auf den folgenden Plätzen. Hier rangiert die FSG Laubach auf dem fünften Rang und tritt nun bei der FSG Ohmes/Ruhlkirchen an, deren Situation sich mit zwei überraschenden 1:0-Siegen in Folge deutlich verbessert hat. Als zurzeit Sechstplatzierte tritt die FSG Alsfeld/Eifa gegen die SG Reiskirchen/Bersrod/Saasen an und weiß um die Schwere dieser Aufgabe, ist sich aber auch der Gefahr bewusst, dass weitere Interessenten für den sechsten Platz in unmittelbarer Nähe lauern. Dazu gehört auch der TSV Burg-/Nieder-Gemünden, der mit drei Punkten Rückstand weiterhin beste Chancen hat, am Ende zur Crème de la Crème der Liga zu gehören. Doch nun steht das Auswärtsspiel in Mücke an, wo der TSV auf eine Mannschaft trifft, die nach ihren anfänglichen Schwierigkeiten inzwischen Fuß gefasst hat und drauf und dran ist, ins Aufstiegsgeschehen einzugreifen. Für die Spvgg. Mücke ist es wohl das erste von vier Endspielen, um am Ende das begehrte Ziel noch erreichen zu können. Zuzutrauen ist es der Truppe von Trainer Kai Möller durchaus, sprechen doch die zuletzt erzielten Ergebnisse klar dafür.

Ein weiterer Mitstreiter ist auch der SV Harbach, der immer noch in Schlagweite ist und für den sich die Situation ähnlich darstellt wie für die Spvgg. Mücke. Die Harbacher sind nun daheim in der Begegnung mit dem TV/VfR Groß-Felda gefordert und zum Siegen verdammt, um weiterhin eine realistische Chance zu haben, oben dabei zu sein. Das gilt für die Groß-Feldaer nach der (überraschenden) Heimniederlage gegen die FSG Ohmes/Ruhlkirchen nicht mehr. Der Punkteabstand zum Sechsten ist inzwischen zu groß. Das Ziel ist es hier, möglichst viele Punkte in die wahrscheinliche Abstiegsrunde mitzunehmen. Somit wird das Team um Spielertrainer Benny Seim auch in Harbach Vollgas geben.

Auch die SG Rüddingshausen/Londorf ist weiterhin auf Punktejagd, dürfte es aber beim immer noch ungeschlagenen SV Nieder-Ofleiden mehr als schwerhaben, irgendetwas mitzunehmen. Mit der Partie zwischen der FSG Kirtorf und der FSG Grünberg/Lehnheim/Stangenrod II wird aufgrund der Tabellensituation ebenfalls eine klare Favoritenrolle an die Heimelf vergeben. Dennoch konnte sich die Einstellung der Dreierspiel- gemeinschaft gegen die FSG Queckborn/Lauter sehen lassen; somit ist der Kreisoberliga-Reserve durchaus auch eine Überraschung zuzutrauen.

Ganz anders verhält es sich dagegen bei der Begegnung zwischen der SG Appenrod/Maulbach und der FSG Ober-Ohmen/Ruppertenrod/Ulrichstein. Während die Gäste bis vor Kurzem noch etwas verstohlen mit der Aufstiegsrunde flirteten, hat sich dieses Thema bei nur noch drei verbleibenden Partien nunmehr erledigt. Dennoch will die FSG auch weiterhin punkten, trifft aber mit der SG auf einen ehrgeizigen Gegner, der dem TSV in Burg-/Nieder-Gemünden am vergangenen Wochenende auf Augenhöhe begegnete.

Nach dem 4:2-Heimsieg über den TSV Klein-Linden sollte die SG Altenburg/Eudorf/Schwabenrod in der Kreisoberliga Süd wieder Lust auf mehr bekommen haben. Denn zurzeit steht Platz fünf zu Buche und würde für die Aufstiegsrunde reichen. Um das zu festigen, soll nun ein Sieg bei der TSG Leihgestern her, die zwar zuletzt bei der FSG Grünberg/Lehnheim/Stangenrod gewann, dabei aber auch einige Schwächen offenbarte. Während der SV Hattendorf, der mit dem siebten Platz ebenfalls noch in Nähe einer Aufstiegsrunde liegt, spielfrei ist, gastiert die FSG Homberg/Ober-Ofleiden am morgigen Sonntag bei der TSG Wieseck und ist auf Wiedergut- machung aus. Denn die kürzlich erlittene Heimnieder- lage gegen Burkhardsfelden schmerzt(e) gewaltig.

Auch interessant

Kommentare