U18-Bundesliga

"Endspiel" um Viertelfinaleinzug

  • vonSvantje Merker-Gärtner
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(smg). Das dritte Playoff-Spiel gegen die Pfalz Towers am Sonntag um 12.30 Uhr in der Sport halle der Theo-Koch-Schule hätte das Team Mittelhessen gerne nicht gespielt. Es ist aber notwendig geworden, weil die WNBL-Mannschaft von Trainer René Spandauw am zurückliegenden Wochenende in Schifferstadt verloren hat und nun einen weiteren Anlauf braucht, um mit einem Sieg ins Viertelfinale einzuziehen.

Die Voraussetzungen für Sonntag sind wieder alles andere als gut. Das Kranken- und Verletztenlager lichtet sich nicht, sondern wird eher noch voller. Klar ist, dass Linn Villwock mit einem Muskelfaserriss in der Wade mindestens für drei Wochen ausfällt. Die Fingerverletzungen von Shaline Henß haben sich als Kapselrisse herausgestellt, sodass auch sie nicht auflaufen kann. Paula Schäfer fehlt wegen eines Pflichttermins, Kristina Wereschinski wahrscheinlich auch. Elisa Mevius und Ilinca Secuianu sind beide grippekrank.

"Mit viel Pech sind wir am Sonntag nur acht. Das ist bitter. Wir haben eine überragende Saison gespielt - und dann kommt alles auf einmal", bedauert Mittelhessen-Coach Spandauw. Er verweist aber auch darauf, dass die Mannschaft schon viel weggesteckt und innerhalb von zehn Tagen den Verlust von drei Spielerinnen aus der ersten Fünf verdaut hat. Nun appelliert er, noch einmal die mentale Stärke zu zeigen und über Kampf sowie Einsatz gegen die Pfalz Towers etwas zu reißen.

Die Gäste leben hauptsächlich von den drei Akteurinnen Bianca Helmig, Annika Holzschuh und Annika Soltau. Lynn Schmadel verteidigte zuletzt gut und kann vielleicht eine Kontrahentin einengen. Dann gibt es jedoch noch die anderen. Und in der Offensive muss sich das Team Mittelhessen ebenfalls irgendwie durchsetzen.

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