Zuletzt ins Straucheln geriet Christopher Schadeberg mit seinem SC Teutonia Watzenborn-Steinberg. Mit dem Heimspiel gegen Seligenstadt will der Hessenliga-Spitzenreiter wieder in die Spur finden. (Foto: fro)
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Zuletzt ins Straucheln geriet Christopher Schadeberg mit seinem SC Teutonia Watzenborn-Steinberg. Mit dem Heimspiel gegen Seligenstadt will der Hessenliga-Spitzenreiter wieder in die Spur finden. (Foto: fro)

Das Ende der Mini-Krise?

(ms) Die letzten beiden Spiele in der Hessenliga waren für Spitzenreiter SC Teutonia Watzenborn-Steinberg nicht sonderlich von Erfolg gekrönt. Dem 0:3 beim 1. FC Eschborn folgte ein 3:3 beim SC Borussia Fulda.

So schmolz der Vorsprung der Truppe von Trainer Daniel Steuernagel auf nur noch einen Zähler auf die punktgleichen Verfolger SG Rot-Weiss Frankfurt und TSV Eintracht Stadtallendorf, der aber jetzt spielfrei ist.

Am Samstag (15 Uhr) wollen die Pohlheimer zurück in die Erfolgsspur, wenn man auf eigenem Rasen die Sportfreunde Seligenstadt erwartet. Gute Erinnerungen haben die Pohlheimer an der Vorrundenspiel, in Seligenstadt gewann man nach Treffern von Julian Simon und Rafael Szymanski mit 3:0. Am Mittwoch war der Hessenligist im Halbfinale des SWG-Kreispokals beschäftigt, quälte sich dabei zu einem 2:0 beim Kreisoberligisten SG Kesselbach/Odenhausen/Allertshausen. Auch wenn einige Spieler geschont wurden, überzeugen konnten die Pohlheimer nicht wirklich. Doch nun widmet man sich wieder dem Ligabetrieb – und da geht es um nicht weniger als die Meisterschaft und den Regionalliga-Aufstieg.

Wie ist die Ausgangslage? – Auffällig, beide sind in der Rückrunde lange nicht so stark wie noch in der Hinrunde. In der Rückrundentabelle liegt die Teutonia derzeit auf Rang sechs, Seligenstadt gar auf Position 13. Es läuft nicht so wie noch im alten Jahr. Aber für die Mannschaft aus dem Landkreis Offenbach ist die Runde praktisch schon gelaufen, denn mit 38 Punkten hat man nichts mehr mit dem Abstieg zu tun. Andererseits, nach oben hin auch nicht mehr. Die Sportfreunde können die letzten Partien ohne Druck angehen, wohl ein Vorteil. Denn die Teutonia darf sich keinen Ausrutscher leisten, zu knapp ist der Vorsprung.

Was muss im Vergleich zu den letzten Punktspielen besser werden? – "Wir brauchen mehr Konzentration bei Standards", hat Steuernagel das Übel ausgemacht. Vor allem in Fulda. "Wir machen drei Tore, und mit dem Anspruch, den wir haben, muss das eigentlich reichen. Jeder muss wissen, wo er hingehört, er muss sich auf seine Aufgabe konzentrieren. Ich bin optimistisch, dass wir das hinkriegen."

Was zeichnet den Gegner aus? – "Seligenstadt ist sehr gut organisiert, hat ein gutes Defensivverhalten. Wie werden Geduld brauchen, um zum Erfolg zu kommen", erwartet der Teutonia-Trainer ein hartes Stück Arbeit für seine Truppe.

Wer fehlt? Im Spiel bei Borussia Fulda sah Ilias Azaouaghi wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte. Das Urteil liegt vor, der Offensivspieler erhielt eine Sperre von vier Pflichtspielen. Die Teutonia hat aber bereits Einspruch eingelegt und hofft, dass die Strafe noch reduziert wird. Passen muss zudem Viktor Talevski. "Er hat das Abschlusstraining mit Adduktorenproblemen abbrechen müssen", erzählt Steuernagel. Auf der Ausfallliste stehen zu dem André Marius Jörg, der sich am vergangenen Sonntag beim Spiel der "Zweiten" das vordere Kreuzband angerissen hat. Und auch Marvin Fröls (Schambeinentzündung) muss passen. Fraglich ist der Einsatz von Kian Marius Golafra, der sich mit einer Knieprellung plagt. Auch Julian Simon plagen Wehwechen, doch Steuernagel geht fest von seinem Einsatz am heutigen Nachmittag aus.

Watzenborn-Steinberg, Aufgebot: Dauth, Jäckel – Bodnar, Neubert, Guzu, Kraft, Koutny, Simon – Scheffler, Goncalves, Golafra, Helm, Schadeberg, Mohr, Koyuncu, Weinecker – Parson, Szymanski.

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