Das Ende der Durststrecke

(ms) Aufatmen beim SC Teutonia Watzenborn-Steinberg. Nach neun Spielen ohne Sieg beendeten die Pohlheimer ihre Durststrecke in der Verbandsliga Mitte und gewannen am Sonntag verdient mit 2:0 gegen Aufsteiger Germania Schwanheim.

Damit feierte überdies Oliver Dönges eine gelungene Heimpremiere als SC-Trainer. Der 38-Jährige hatte erst vor zwei Wochen die Nachfolge von Fabio Eidelwein angetreten.

"Es war verdient", zeigte sich Oliver Dönges erleichtert, der ausführte: "Es war wieder eine Steigerung zu letzter Woche zu erkennen."

Bei der Teutonia feierte Patrick Neubert nach seiner Leisten-OP ein Comeback und unterstrich eindrucksvoll, wie wichtig er für die Teutonia ist. Gemeinsam mit Steffen Rechner bildete er die Innenverteidigung und verlieh der kompletten Defensive Stabilität. "Für sein erstes Spiel nach der Pause war es top", lobte Dönges seinen Abwehrstrategen.

Vor rund 100 Zuschauern entwickelte sich von Beginn an ein Kampfspiel, beiden merkte man an, dass es in den letzten Wochen sportlich alles andere als rund lief. Die erste Chance (10.) besaß der Gast, doch Dennis Wohl verfehlte nach Vorarbeit von Jens Bretthauer das Tor der Gastgeber. Nur 120 Sekunden später flankte Michel Mohr in den Germania-Strafraum, wo Patrick Neubert zum Kopfball kam, doch mit einem tollen Reflex verhinderte Keeper Andre Kern das 1:0 der Mittelhessen. Wenig später versuchte sich Lukas Göttmann für den Gast, doch SC-Schlussmann Dominik Wagner war auf dem Posten.

Nach 36 Minuten konnte dann die Teutonia in einem Spiel mit vielen Nickligkeiten jubeln. Nach Flanke von Michel Mohr kam Moritz Schmandt zum Kopfball – 1:0. Direkt nach dem Wiederanpfiff verhinderte dann Dominik Wagner mit einer Glanztat das mögliche 1:1. Nach einem Fehler von Steffen Rechner kam Bretthauer zum Abschluss, doch Wagner war zur Stelle.

Drei Minuten nach der Pause durfte die Teutonia erneut jubeln. Einen langen Ball verlängerte Williams Belloff per Kopf zu Natnael Tega, der sich mit dem 2:0 bedankte. Die Gastgeber waren nun am Drücker, während dem Gast kaum was gelang. Binnen zwei Minuten hatte Williams Belloff zwei hundertprozentige Gelegenheiten, doch beide Male scheiterte er aus wenigen Metern per Kopfball an Andre Kern. Und der Gast hatte sich noch nicht aufgegeben, spielte aber zu oft durch die Mitte. Ein Treffer der Gäste nach 63 Minuten wurde nicht anerkannt, da Sebastian Weimer Dominik Wagner im Fünfmeterraum gefoult hatte. In der Schlussphase wurde die Auseinandersetzung härter. Und wegen wiederholten Foulspiels sah vier Minuten vor dem Ende Reda Elourdani wegen wiederholten Foulspiels, er hatte Moritz Schmandt von hinten umgetreten, völlig verdient die "Ampelkarte".

Das war es dann, es blieb beim verdienten 2:0 für den SC Teutonia.

SC Teutonia Watzenborn-Steinberg: Wagner; Bathomene, Neubert, Rechner, Mohr, Schmandt, Priebe, Sakarya (ab 88. Kocas), Özen, Tega (ab 70. Keleci), Belloff.

Germania Schwanheim: Kern; Weimer, Terrell, Müller, Elourdani, Sinanaj (ab 80. Eluordni), Wohl (ab 83. El Quarichi), Stumm (ab 60. Colak), Römer, Göttmann, Bretthauer.

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Müller (Sinntal). – Zuschauer: 100. – Torfolge: 1:0 (36.) Schmandt, 2:0 (48.) Tega. – Gelbe Karten: Sakarya, Rechner – Weimer, Elourdani, Sinanaj, Göttmann, Stumm. – Gelb-Rote Karte: Elourdani (86.) wegen wiederholten Foulspiels.

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