Der deutsche Ü65-Basketball-Europameister mit den Gießenern Günter Sikorski (4. v. l.) und Wolfgang Dort (8. v. l.). (Foto: privat)
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Der deutsche Ü65-Basketball-Europameister mit den Gießenern Günter Sikorski (4. v. l.) und Wolfgang Dort (8. v. l.). (Foto: privat)

EM-Titel für deutsches Team um Sikorski und Dort

(sik) Deutschland ist Europameister der Basketballer Ü65 – und mittendrin die beiden Gießener Spieler Günter Sikorski und Wolfgang Dort vom VfB 1900.Austragungsort der 9. FIMBA Maxibasketball-Europameisterschaft war Novi Sad in Serbien, die Heimatstadt von Svetislav Pesic, dem aktuellen Coach des Basketballteams von Bayern München.

Die Mannschaft um Dort und Sikorski hatte bereits 2009 in Prag die Vizeweltmeisterschaft in der Kategorie Ü60 errungen. 2014 in Ostrava wurde das Team Vizeeuropameister, letztes Jahr in Orlando wurde die Bronzemedaille geholt – und nun gelang im dritten Endspiel der große Wurf.

Gegner der deutschen Auswahl um den ehemaligen NBA-Profi und langjährigen Spieler des TB Oldenburg, Ralph Odgen, waren Slowenien und die Slowakei. In der Vorrunde wurden zunächst Slowenien mit 57:46 und die Slowakei mit 50:33 besiegt.

In der anschließenden Hauptrunde gegen die gleichen Gegner gab es ein deutliches 46:21 gegen die Slowakei, und im dann entscheidenden Spiel um den Titel setzte sich das deutsche Team klar mit 48:32 gegen Slowenien durch und wurde erstmals Europameister. In den jeweils über die üblichen 40 Minuten gehenden Matches überzeugte Deutschland vor allem in der Abwehr und hatte die Gegner jederzeit im Griff. Mit Ogden, Roland Knapp aus Möhringen, Georg Wycisk aus Halle und Sikorski vom VfB Gießen stand ein seit Jahren miteinander gut eingespieltes Quartett auf dem Court, das von Dort auf der Guardposition bestens unterstützt wurde.

Neben dem Titelgewinn des Ü65-Teams gab es für die deutsche Delegation im Frauenbereich noch drei weitere Titel. So gewannen die Ü55-, die Ü45- und die Ü30-Damen ebenfalls ihre jeweiligen Endspiele und sorgten neben einer weiteren Silbermedaille bei den Damen Ü50 sowie einer Bronzemedaille bei den Ü40-Damen für insgesamt sechsmal Edelmetall.

Abgesehen von der Ü65-Mannschaft waren die deutschen Herrenteams weniger erfolgreich. So belegte die Ü60b-Mannschaft um den VfB-Spieler Andreas Kreiling in ihrer Gruppe lediglich den zehnten Platz und das Ü55b-Team um den für den TV Krofdorf-Gleiberg starteten Emanuel Kaufmann sowie den für den VfB 1900 Gießen aktiven Arpad Zilahi-Szabo in ihrer Kategorie den elften Rang.

Insgesamt nahmen an der Basketball-Europameisterschaft fast 2000 Sportler aus 24 Nationen statt. Deutschland stellte mit insgesamt 15 Mannschaften das stärkste Kontingent.

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