_1SPOLSPORT17-B_115005_4c
+
Mario Weber, neuer Trainer der Bundesliga-A-Jugend der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen.

Einziger Jugendhandball-Bundesligist

Die Jugendhandball-Bundesliga wird dieses Jahr einmalig eine Stärke von 48 Teams haben, acht mehr, als es in den vergangenen Jahren der Fall war. Die Mannschaften werden in acht Sechsergruppen einmal gegeneinander antreten, das Abschneiden in diesen fünf Partien entscheidet über die Qualifikation für die nächste Runde.

Auch diese Saison findet mit der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen statt, die auf SC DHfK Leipzig, HC Potsdam, EHV Aue, TSV Hannover-Burgdorf und einen weiteren Qualifikanten treffen wird.

»So wirklich regional sind die Gruppengegner nicht«, findet der zweite HSG-Vorsitzende Andreas Klimpke, obwohl dies eigentlich die Idee des DHB gewesen sei, und blickt auf eine »merkwürdige Runde«. Die erfolgreichen Mittelhessen wollen auch diese Saison wieder als Rangerster oder -zweiter der Gruppe in die Hauptrunde einziehen und dort so weit wie möglich kommen.

Dieses Ziel soll mit Neu-Trainer Mario Weber erreicht werden, der zuvor die MSG Linden in der Landesliga Männer trainert hatte und den Platz des abgewanderten Gennadij Chalepo einnimmt. Sein Co-Trainer wird André Ferber sein, Bruder des neuen U 23-Coaches Michael Ferber.

Das Team trainiert seit dem 1. Juni wieder gemeinsam und bereitet sich auf den Rundenstart am 11. September vor. Die vergangene Spielzeit wurde nach nur neun Spielen aufgrund der Coronapandemie abgebrochen, in der davor schaffte es die HSG immerhin bis ins DM-Viertelfinale, musste sich dort aber der TSV Hannover-Burgdorf geschlagen geben.

Dass die U 19-Mannschaft der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen ein Sprungbrett für den Wetzlarer Nachwuchs ist, wurde kürzlich erneut bewiesen. Gleich fünf Spieler der A-Jugend unterschrieben vor knapp zwei Monaten ihre Verträge bei der zweiten Mannschaft in der 3. Liga. Paul Geffert, Leon Frenko, Lorenz Rinn, Fynn Steinmüller und Leon Boczkowski zählen nun zum Kader der U 23 und erhalten das Vertrauen des Vereins und der Trainer. Dementsprechend motiviert wird der Rest der Mannschaft die laufende Vorbereitung und den Saisonstart angehen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare