Eintracht Stadtallendorf beweist Moral

(grm). Der TSV Eintracht Stadtallendorf hat sich in der Fußball-Regionalliga Südwest gestern Abend in einem packenden Spiel 3:3 vom FC Bayern Alzenau getrennt. »Es ist ein gerechtes Ergebnis und natürlich super für die Moral«, freute sich Teammanager Norbert Schlick über das Comeback der Eintracht, die in der Schlussphase ein 1:3 noch zu einem 3:3 drehte.

Von Beginn an sahen die 100 Zuschauer eine flotte Partie beider Teams. In der 33. Minute flankte Damijan Heuser von rechts butterweich in den Strafraum, wo Laurin Vogt aus kurzer Distanz zum 1:0 einköpfte. Fünf Minuten vor der Pause kam Alzenau zum Ausgleich: Nach einem Missverständnis in der Eintracht-Abwehr war Michael Martin durch und schob überlegt ein.

Nach dem Wiederanpfiff verlagerte sich das Spiel zunehmend in die Stadtallendorfer Hälfte. In der 67. Minute ging Alzenau durch ein Traumtor von Mingi Kang in Führung: Der südkoreanische Flügelspieler ließ Kristian Gaudermann aussteigen und jagte den Ball von der linken Strafraumecke genau in den rechten Winkel (67.). Nach einem weiteren Missverständnis in der TSV-Defensive erzielte der starke Henok Teklab mit einem Schuss aus knapp 25 Metern das 3:1 (74.). Die Entscheidung? Nein! Der eingewechselte Ben-Luca Fisher traf aus dem Gewühl heraus zum 2:3, ehe Vogt wenig später das 3:3 gelang (83./87.). Vogt und Leon Lindenthal hatten in den Schlussminuten sogar noch Chancen auf das 4:3, doch es blieb beim gerechten Remis.

TSV Eintracht Stadtallendorf: Abramowicz - Gaudermann, Pape (ab 58. Fisher), Schadeberg, Schütze (ab 77. Bremer) - Heuser, Zildžovic (ab 58. Bartheld), Phillips, Vogt - Döringer (ab 58. Lindenthal), Williams.

Im Stenogramm: SR.: Berger (Nesselröden). - Z.: 100. - Tore: 1:0 (33.) Vogt, 1:1 (40.) Martin, 1:2 (67.) Kang, 1:3 (74.) Teklab, 2:3 (83.) Fisher, 3:3 (87.) Vogt.

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