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Die Lollarerinnen (v. l.) Lea Bienert, Karla Matthey, Torschützin Henrike Groß und Lorena Preiß bejubeln den Treffer zum zwischenzeitlichen 6:0.

Eintracht in Spiellaune

  • VonMartin Ziehl
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(maz). Durchaus erfolgreich starteten die heimischen Frauenfußballteams in die neue Saison. So fertigte Hessenligist Eintracht Lollar den KSV Hessen Kassel locker mit 8:0 ab. In der Verbandsliga Nord, Gruppe 2, reichte es für den TSV Klein-Linden in der Auswärtspartie bei der Regionalligareserve des SV Gläserzell nur zu einem 2:2-Unentschieden. Der FC Gießen - als zweiter Verbandsligist - war spielfrei und greift erst am nächsten Spieltag ein.

Gruppenligist SG Reiskirchen/Saasen startete mit einem 3:0-Auswärtserfolg beim FC Weimar/Lahn, bei dem SG-Torjägerin Valerie Wolf alle drei Treffer erzielte.

Hessenliga, Gruppe 1 / Eintracht Lollar - KSV Hessen Kassel 8:0 (7:0): Damit hatte auch Eintracht-Trainer Peter Antschischkin nicht gerechnet, denn sein Team führte nach 34 Minuten bereits mit 7:0. Der KSV Hessen Kassel musste mit einer ganz jungen Truppe antreten, denn zu Beginn der Saison hatten die Nordhessen gleich zehn Spielerinnen an den Nachbarn und Regionalligisten Jahn Calden verloren. Nach fünf Minuten markierte Henrike Gross die Führung, die Hannah Wudy nach einer schönen Ballstafette über Lorena Preiß und Lea Hartmann auf 2:0 ausbaute (8.). Nach einem Strafstoß war Preiß im Nachschuss zum 3:0 erfolgreich, bevor nur eine Minute später Stefanie Peil nach einer Ecke per Fallrückzieher traf (22.). Weitere Treffer aus dem Lehrbuch folgten. Flanke Lea Bienert - Wudy traf durch die Beine von KSV-Torfrau Ilayda Icier zum 5:0. Zwei Sololäufe von Groß (32.) und Hartmann (34.) bedeuteten den 7:0-Endstand. Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie, bis Hannah Melzak zwölf Minuten vor Schluss den 8:0-Endstand erzielte. Trainer Antschischkin war mit der Leistung seines ebenfalls jungen Teams sehr zufrieden.

Eintracht Lollar: Laila Koch; Matthey (ab 53. Renee Koch), Melzak, Peil (ab 38. Berghöfer), Preiß, Wudy (ab 41. Zoe Koch), Bienert, Groß, Hartmann, Gietmann, Graff.

Verbandsliga Nord, Gruppe 2 / SV Gläserzell II - TSV Klein-Linden 2:2 (0:1): Großes Pech für die Gießener Vorstädterinnen, dass kurz vor der Partie Susanne Seelbach verletzt ausfiel. Zudem war schon nach vier Minuten für Leistungsträgerin Mara Fugensi ebenfalls verletzungsbedingt Schluss. Dennoch gelang Janina Thür nach 28 Minuten die Gästeführung. Vier Minuten später musste Katharina Schlitzer verletzt vom Platz - und damit saß niemand mehr auf der Bank. Das nutzte die Heimelf in der zweiten Hälfte und drehte mit zwei schnell vorgetragenen Angriffen die Partie. Zunächst traf Malin Klueh zum 1:1 (53.), bevor 20 Minuten später Katharina Kraus das 2:1 markierte. Doch die Gäste gaben nicht auf und wurden mit dem 2:2-Ausgleich, den Sophia Olt aus 20 Metern erzielte, fünf Minuten vor dem Ende doch noch belohnt. »Ich bin froh, dass wir jetzt spielfrei sind, damit unsere Spielerinnen ihre Verletzungen auskurieren«, erklärte die selbst verletzte TSV-Spielertrainerin Janin Hocker nach dem Spiel.

TSV Klein-Linden: Schmaus; Schmidt, Schlitzer (ab 32. Meyer), Urbahn, Fugensi (ab 4. Steuernagel), Thür, Wack, Lein, Uwira, Olt, Lühder.

Valerie Wolf mit Dreierpack

Gruppenliga Nord-West, Gruppe 2 / FC Weimar/Lahn - SG Reiskirchen/Saasen 0:3 (0:0): In der torlosen ersten Hälfte hatte die Reiskirchener SG einmal Glück, als eine FC-Spielerin nur den Pfosten traf. Nach dem Seitenwechsel übernahm aber die Elf von SG- Trainer Jan Becke das Kommando, allen voran Torjägerin Valerie Wolf, die nach 55. Spielminuten - auf Pass von Hannah-Lena Schön - mit einem satten 15-Meter-Schuss die Führung erzielte. Nach einem Eckball und Kopfballverlängerung von Carolin Ulrich legte Wolf das 2:0 nach (72.). Drei Minuten vor dem Ende passte Marie Lang in die Schnittstelle - Wolf war frei - und markierte den verdienten 3:0-Endstand.

Die Lollarerin Hannah Wudy lässt Kassels Torfrau Ilayda Icier keine Chance und trifft zum 5:0.

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