Einstimmen auf die Playoffs

  • vonSvantje Merker-Gärtner
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(smg). Im letzten Hauptrundenspiel trifft das Team Mittelhessen am Sonntag auf die Rhein-Main Baskets. Um 12.30 Uhr startet der gastgebende WNBL-Gruppe-Mitte-Spitzenreiter in der Sporthalle der Theo-Koch-Schule gegen den Tabellenvorletzten.

Vom ersten Platz ist die Mannschaft von Trainer René Spandauw nicht mehr zu verdrängen. Sie könnte sich also schon langsam auf den ersten Playoff-Gegner, die Pfalz Towers, einstellen, spielt jedoch momentan jede Woche unter anderen Voraussetzungen. Am Sonntag werden die Mittelhessinnen wieder nicht komplett auflaufen. "Wir werden zwölf Spielerinnen haben, aber nicht die zwölf besten", sagt Spandauw. Neben den Langzeitausfällen stehen Fragezeichen hinter den Einsätzen von Klara Römer und Kristina Wereschinski. Beide kommen erst in der Nacht von einer längeren Schulveranstaltung zurück. Elisa Mevius und Alva Hedrich sind am Sonntag für das Grünberger Zweitliga-Team vorgesehen, dass im Derby auf die Krofdorf Knights trifft. Mit seinem dann zur Verfügung stehenden Kader möchte der Coach versuchen, einige Dinge zu üben. Auch werden ein paar Spielerinnen mehr Einsatzzeiten bekommen, die sonst nicht so viele Minuten auf dem Feld stehen, um Erfahrungen zu sammeln. Da müssen sie unter anderem mit mehr Tempo und Härte zurechtkommen.

Obwohl die mittelhessischen Vorzeichen nicht optimal sind, streben die Gastgeberinnen einen Erfolg an. Ein Selbstläufer wird das gegen den Tabellenvorletzten Rhein-Main Baskets nicht werden. "Ich hatte die vor der Saison weit vorne gesehen. Für mich sind sie die Negativ-Überraschung der Saison", stuft Spandauw das Potenzial der Südhessinnen höher ein. Die Gäste sind in der Runde nicht von Verletzungen verschont geblieben. Von deren Besetzung am Sonntag lassen sich die Grünbergerinnen überraschen. Je nachdem wie dieses Spiel endet, könnte es in der Tabelle noch Auswirkungen auf die am Wochenende unbeteiligten Main Sharks aus Würzburg haben.

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