An Brett vier stellt Bernd Hombergs mit seinem Sieg den überraschenden und wichtigen Mannschaftssieg sicher. FOTO: PM
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An Brett vier stellt Bernd Hombergs mit seinem Sieg den überraschenden und wichtigen Mannschaftssieg sicher. FOTO: PM

Eins bis vier erfolgreich

  • vonred Redaktion
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(pm). Die erste Mannschaft des Alsfelder Schachvereins gewann in der Landesklasse Nord seit vielen Jahren mal wieder gegen Langenbieber und vertreibt damit die größten Abstiegssorgen. Neben dem 5:3-Sieg gab es eine weitere Besonderheit, die den Alsfelder Schachspielern vorher noch nicht gelungen war: Die Spieler der Bretter eins bis vier gewannen allesamt ihre Partien.

Der Start war aber wenig Erfolg versprechend. Joachim Pade an Brett sechs war nicht gut aus der Eröffnung gekommen, sein König konnte nicht rochieren. In der Folge verlor er zunächst eine Figur, und als der Angriffsdruck zu groß wurde, gab er auf. An Brett 8 erhielt Dr. Jens Schweisgut im Turmendspiel ein Remisangebot. Trotz des Rückstandes nahm der Alsfelder das Angebot an, da er keinen Gewinnweg sah. Zu diesem Zeitpunkt hatte Lothar Zilch an Brett drei bereits einen Bauern gewonnen, außerdem eine sehr solide Stellung mit großem Druck auf den gegnerischen Damenflügel. Es dauerte nicht mehr allzu lange, bis der Alsfelder mit seinem Sieg den Ausgleich herstellte.

Arno Zilch an Brett eins musste sich mit der sogenannten Aljechin-Verteidigung auseinandersetzen. Dem erfahrenen Alsfelder gelang es, eine passende Widerlegung zu finden. Zuerst gewann er einen Bauern, später eine Figur, was den Langenbieberer zur Aufgabe bewegte. Mannschaftsführer Tobias Stein an Brett zwei spielt eine überragende Saison. Der stärkste Spieler aus Langenbieber wollte ihn mit einer sehr aggressiven Spielweise mit zwei Bauernopfern besiegen, aber Tobias Stein fand die richtigen Antworten und gewann.

An Brett vier stellte Bernd Hombergs mit seinem Sieg den überraschenden und wichtigen Mannschaftssieg sicher. In seiner gewohnt starken Spielweise nutzte er die Bauernmehrheit am Damenflügel aus, um zu gewinnen. Helmut Wiegand an Brett fünf erspielte sich zunächst einen Vorteil in Form eines Mehrbauerns. Später wurde seine sehr exponierte Dame angegriffen, die keine guten Ausweichfelder mehr besaß. Das Endspiel mit einer Qualität und zwei Bauern weniger musste er aufgeben.

Am Ende musste Mike Heese an Brett sieben trotz einer Mehrfigur im Bauernendspiel das Remis akzeptieren. Zwei gegnerische Freibauern wären ohne den Tausch des Läufers nicht mehr zu stoppen gewesen. Nun kommt es in der Schach-Landesklasse Anfang März zum Derby gegen Lauterbach.

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