Einige Parallelen

(jsg). Groß war die Enttäuschung bei Spielern und Trainern am vergangenen Sonntag nach der 56:69-Niederlage der Gießener JBBL-Mannschaft gegen Düsseldorf. Auf eine gute erste Halbzeit mit elf Punkten Vorsprung folgte der Einbruch der Basketball-Akademie der 46ers. Fehlende Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, hatte Trainer Marcus Krapp nach dem Spiel bei seinen U16-Schützlingen als größtes Problem ausgemacht. In Heidelberg hat das Team der 46ers nun die Chance zu zeigen, dass man es besser kann.

Wenn am Sonntag um 12.30 Uhr der Sprungball erfolgt, treffen zwei Teams mit gleicher Bilanz aufeinander. Dabei gibt es einige Parallelen: Der einzige Sieg in der Hauptrunde gelang jeweils mit drei Punkten gegen Bonn/Rhöndorf. Dazu verloren beide Teams gegen Düsseldorf, Frankfurt und Südhessen. In der Vorrunde hatte sich der USC noch den Gruppensieg geholt und erreichte dabei - wie Gießen - eine Bilanz von fünf Siegen und einer Niederlage.

Wichtigster Spieler der Neckarstädter ist Samuel Schally, der das Team mit 18 Punkten und 8,6 Rebounds pro Partie in beiden Kategorien anführt und auf den Guard-Positionen zum Einsatz kommt. Auf dem Flügel erhält er Unterstützung von Linus Ihle, der auf 14 Punkte pro Begegnung kommt und durch Guard Julian Rothmann, der 12,9 Zähler und 2,6 Assists beisteuert.

In der Vorbereitung trafen die beiden Teams bereits aufeinander, doch der Gießener Sieg dürfte ein Muster ohne Wert sein, wenn die Probleme vom Düsseldorf-Spiel nicht abgestellt werden.

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