U19-Bundesliga

Der einfachste Gegner des Jahres

(jsg). Für die sieglose U19 der Basketball-Akademie Gießen 46ers wartet am Sonntag ein harter Brocken. Die Fahrt soll zum FC Bayern München gehen, wo der Sprungball um 15 Uhr angesetzt ist. Unterschiedlicher könnten die Voraussetzungen dabei kaum sein, denn die Münchner gehen mit zwei Siegen aus zwei Spielen in die Partie.

"In so einem Spiel haben wir nichts zu verlieren. Wir können und werden davon nur lernen. Was aber nicht bedeutet, dass wir dort hinfahren, um etwas zu verschenken", gibt Trainer Sherman Lockhart die Marschroute vor. Bisher gab es für seine junge Mannschaft noch nicht viel zu gewinnen in der NBBL. Nach der knappen Niederlage in Weiterstadt setzte es deutlichere Pleiten gegen Bamberg und in Tübingen. Durch diese Ergebnisse gegen Mitkonkurrenten um den Klassenerhalt rückt dieser schon früh in der Saison ein wenig aus dem Blickfeld.

Die Nachwuchs-Basketballer des EuroLeague-Tabellenführers sind mit einem klaren 94:69 über Tübingen und einem souveränen 82:74-Sieg über Frankfurt in die Corona-Spielzeit gestartet. Dabei legten die Süddeutschen den Grundstein für den Erfolg in der ersten Halbzeit. Stolze zehn von zwölf Dreiern fanden bis zum Seitenwechsel das Ziel. Topscorer der Münchner waren Neuzugang Amar Licina und Luis Wolff mit jeweils 16 Punkten. Genauso viele erzielte auch Marco Frank im ersten Spiel als Topscorer. Münchens Star Sasha Grant war bisher durch seine BBL-Einsätze noch nicht in der U19-Bundesliga dabei. Teile des Teams sind auch in der ProB-Mannschaft aktiv.

Genau wie die ProB-Mannschaft der Münchner spielen auch die Gießener bereits am Samstag. Nach dem Gastspiel in Oberhaching wäre ein NBBL-Einsatz für die zuletzt fehlenden Sebastian Brach, Tim Schneider und Karl Maruschka also möglich. "Bayern hat eine ausgeglichene Mannschaft, die in Bestbesetzung die Liga dominieren würde. Es ist ein sehr gut gecoachtes Team, das trotz vieler junger Spieler schon sehr abklärt und physisch spielt", lobt Lockhart den Gegner, der von Florian Wedell und Ex-Profi Steffen Hamann betreut wird. "Vor allem defensiv machen sie früh, sehr viel Druck. Bayern ist eine Topadresse, allein diese Tatsache sollte Ansporn genug sein, um sich von seiner besten Seite zu zeigen."

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