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Einen Satz auf Augenhöhe

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Von: Ralf Linker

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(alr). Am letzten Auswärtsspieltag der Saison 2021/2022 in der Volleyball-Bezirksoberliga Mitte musste sich das Team von Eintracht Stadtallendorf/VF Homberg nach gut einer Stunde reiner Spielzeit beim Tabellenführer USC Gießen III glatt mit 0:3 (19:25; 14:25; 25:27) geschlagen geben.

Der USC Gießen III hatte gegen die Industriestädter alles auf dem Feld, was dieses Team aufzubieten hat. Immerhin befinden sich in den Reihen der Gastgeber zwei ehemalige Zweitligaspieler und nicht weniger als fünf frühere Oberligaakteure. Vor diesem Hintergrund haben sich die Gäste in den Sätzen eins und drei gut verkauft und Spielertrainer David Harris kann mit der Mannschaftsleistung mehr als zufrieden sein. Damit belegen die Industriestädter zum Abschluss der Hinrunde Platz zwei in der Tabelle hinter dem ungeschlagenen USC III.

Im ersten Satz erwischten die Gäste einen guten Start und gingen von Beginn an konzentriert zur Sache. Die Gastgeber präsentierten sich auf dem Feld sehr kompakt und zeigten eine überragende Leistung von Annahme bis zur Feldabwehr. Die Industriestädter konnten gut dagegen halten und die Partie bis zum Stande von 13:14 offen gestalten. Danach vergrößerte der Gießener Debus mit einer Aufschlagserie die Führung auf 17:13. Diesen Vorsprung konnten die Gäste trotz einer guten Leistung am Ende nicht mehr ausgleichen.

Im zweiten Abschnitt erwischten die Gäste einen schlechten Start und lagen schnell mit 3:9 hinten. Trotz einer Umstellung gelang es am Ende nicht, den Spielfluss der Gießener zu durchbrechen.

Im dritten Durchgang zeigte die Mannschaft von TSV Eintracht Stadtallendorf/VF Homberg ihre beste Leistung. Beide Teams agierten quasi auf Augenhöhe und die Partie war bis in die Schlussphase offen. Am Ende konnten die Gäste den ersten Matchball beim Stande von 24:25 noch abwehren, den zweiten beim Stande von 26:25 konnten die Gastgeber dann nach über einer Stunde reiner Spielzeit erfolgreich verwandeln.

Stadtallendorf/Homberg: Wolfgang Forst, David Harris, Roman Horn, Franziscus Jahn, Marcus Klein, Maximilian Kolwinski, Alexander Kotke, Markus Kotlorz, Martin Kujawa, Ralf Linker.

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