Eine von zwei Veranstaltungen muss aufgrund zu vieler Starter abgesagt werden

Eigentlich sollten am vergangenen Sonntag auf der Gießener Pistorstrasse zwei Automobilslalom-Veranstaltungen ausgetragen werden. Der AMC Gießen und der MSC Langgöns hatten ihre alljährliche Doppelveranstaltung geplant. Jedoch musste der AMC Gießen seine Veranstaltung, die als zweites absolviert werden sollte, aufgrund von zu vielen Teilnehmern (96) absagen. Florian Hildebrandt (MSC Langgöns) belegte bei den seriennahen Fahrzeugen Platz sechs in seiner Gruppe.

(nih) Fast unglaubliche 96 Piloten hatten für beide Veranstaltungen genannt. Aber damit hätte der Slalom wohl bis mitten in die Nacht laufen müssen, damit alle Starter ihre Wertungsläufe hätten absolvieren können. Aus diesem Grund entschieden die Veranstalter sich dafür, die zweite Veranstaltung nicht stattfinden zu lassen.

Unter den 96 gestarteten Teilnehmern waren auch die "Gießener" wieder am Start, zählt der Slalom doch zum Mittelhessencup. In der Gruppe G (serienmäßige Fahrzeuge) waren es sieben Piloten aus dem Sportkreis Gießen. Christian Sier aus Pohlheim ist zwar eher in der Rallyeszene zu Hause, konnte sich aber auch im Slalom beweisen. Zwei schnelle und fehlerfreie Läufe auf seinem BMW 318is bescherten ihm den achten Platz in einer Gruppe mit 34 Startern.

Auch die Starter auf dem Grünberger Club-BMW 318is waren mit von der Partie. Stefan Sparenberg war der schnellste von ihnen und belegte den zehnten Gruppenplatz. Tobias Lauster war nur unwesentlich langsamer und wurde Elfter. Weniger als eine halbe Sekunde trennte die beiden nach den zwei Wertungsläufen.

Björn Sell vom AMC Gießen hatte mit seinem Seat Arosa leistungsmäßig eher das Nachsehen, konnte aber trotzdem mit einer sauberen Linie auf den 17. Platz fahren. Yvonne Geiß, die ebenfalls auf dem Grünberger BMW startete, musste zehn Strafsekunden verkraften und wurde so 24. Noch schlechter lief es für Marco Schäfer und Sascha Kubik vom AMC Grünberg. Die beiden starteten auf ihrem eigenen BMW 318is, hatten aber nach dem ersten Wertungslauf einen Motorschaden und mussten somit die Segel streichen.

In der Gruppe N/F (seriennahe Fahrzeuge) starteten Florian Hildebrandt und Andreas Bödecker vom MSC Langgöns auf ihrem VW Golf I GTI. Zwischen den beiden ging es eng zu, und so trennten sie am Ende gerade einmal 13 Hundertstel-Sekunden. Florian Hildebrandt war der schnellere und wurde Sechster in der Gruppe, Andreas Bödecker Achter.

Stephan Bodin aus Gießen startete mit seinem Porsche 911. Aufgrund des Werts des Autos ging er es vorsichtig an, konnte aber dennoch Elfter von 25 Startern werden. Nils Hildebrandt auf seinem VW Polo 6N machte im ersten Lauf einen Pylonenfehler und "kassierte" so drei Strafsekunden. Er wurde 23. in der Gruppe.

In Gruppe H (verbesserte Fahrzeuge) belegte Harald Koblizek mit seinem Opel Ascona B nach zwei Pylonenfehlern und den daraus resultierenden sechs Strafsekunden den 15. Platz in der Gruppe. Peter Runzheimer aus Wettenberg nahm mit seinem Porsche 944 wohl ebenfalls Rücksicht auf sein Auto und wurde 24. Andre Schneider mit seinem Ford Fiesta war im ersten Wertungslauf sehr schnell unterwegs und hätte die Gruppe mit einem ähnlichen zweiten Lauf trotz Pylonenfehler gewinnen können. Doch die Technik des Fiestas "streikte" nach dem ersten Lauf und Schneider musste aufgeben.

Schon am 20. Juni steigt die Doppelveranstaltung des AMC Hungen. Dies wird dann die vorletzte Doppelveranstaltung des Mittelhessencups sein.

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