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Auf Kim Winkes und ihre Teamkolleginnen von der HSG Kleenheim-Langgöns wartet in der TSG Ketsch II eine schwierige Auswärtsaufgabe. FOTO: RAS

Eine Wundertüte

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(mgs). Nach der starken Leistung im Heimspiel gegen den SC Markranstädt, in dem sich die HSG Kleenheim-Langgöns in letzter Sekunde noch mit einem verdienten Punktgewinn belohnte, steht für das Team von Trainer Marc Langenbach wieder eine Auswärtspartie auf dem Programm. Dabei wartet auf die Kleebachtalerinnen in der 3. Frauenhandball-Liga Ost am Sonntag eine Fahrt in den Rhein-Neckar-Kreis, wo um 16 Uhr die Partie bei der TSG Ketsch II angepfiffen wird.

"Ketsch ist für uns eine absolute Wundertüte, da man nie weiß, wer aus der ersten Mannschaft aushilft. Deswegen und aufgrund unserer eigenen Besetzung haben wir dort aber nichts zu verlieren", führt der SGK-Trainer aus. In der Tat ist die Zweitliga-Reserve der Kurpfalz Bären, die aktuell einen Platz und zwei Punkte hinter den Kleenheimerinnen liegt, kaum einzuschätzen, eine Vorbereitung auf den Gegner ist daher schwierig bis unmöglich. So konnte der Tabellensechste in dieser Spielzeit - freilich mit Unterstützung "von oben" - zu Hause schon die Partien gegen die Topteams Gedern/Nidda oder Markranstädt für sich entscheiden. Dass beim Rückspiel in Nidda sogar das gesamte Zweitliga-Team auflief und dort einen Kantersieg feierte, sorgte auch über die Grenzen der Wetterau hinaus für Unmut und Aufsehen. Bleiben Hilfen allerdings aus, so stehen den Erfolgen auch unerwartete Pleiten gegenüber wie jüngst beim 20:28 am Wochenende beim Tabellenletzten SV Union Halle-Neustadt.

Sich auf den kommenden Gegner einzustellen, fällt aber nicht nur aus diesem Grunde schwer, sondern auch, weil die Personallage bei der HSG alles andere als rosig ist. So fällt die verletzte Katha Weber noch einige Zeit aus, ebenso Tanja Schorradt, die nach wie vor in Afrika weilt. Fehlen wird zudem Elena Schuch, die gegen Markranstädt umknickte. Hinzu kommt, dass die A-Jugend der SGK diesmal ebenfalls am Sonntag spielt und aus dem Nachwuchsteam keine Hilfe zur Verfügung steht. "Daher werden wir wieder einmal experimentieren müssen und haben in Anbetracht unser Aufstellung dort rein gar nichts zu verlieren. Unser Ziel ist es, wieder eine gute Abwehr zu stellen und dann das Bestmögliche herauszuholen", sagt Langenbach.

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