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Eine Millionen Mitglieder gehen verloren

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(dpa). Der Mitgliederschwund im organisierten Sport als Folge der Pandemie bereitet dem Deutschen Olympischen Sportbund massive Sorgen. »Nach aktuellem Stand werden wir wohl zum Jahresende 2020 rund eine Million Mitglieder verloren haben und in den ersten Monaten des Jahres könnte nochmals eine ähnliche Größenordnung an Rückgang entstanden sein«, sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann.

Was besonders schmerze: »Das geschieht vor allem im Kinder- und Jugendbereich und bei den sehr leistungsstarken und dienstleistungsorientierten (Groß-)Vereinen, die damit vielfach ihrerseits in echte Existenznöte kommen.«

Angesichts der wegen der Corona-Lage drohenden Verlängerung von strengen Kontaktbeschränkungen bis Pfingsten oder noch länger befürchtet der DOSB noch unabsehbare Schäden. »Wer hätte das noch vor Wochen oder Monaten gedacht und wer kann heute solide prognostizieren, welche Folgeschäden das für den Sport und die gesamte Gesellschaft mit sich bringen wird?«, fragte Hörmann.

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