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Eine klare Ansage

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(lcs). Mit einer starken Leistung setzte die HSG Lumdatal in der Handball-Landesliga der Männer vor dem entscheidenden Topspiel am nächsten Wochenende gegen den TV 05/07 Hüttenberg II ein Ausrufezeichen mit dem hochverdientenv 42:24 (24:11)-Heimsieg gegen den TSV Griedel.

Die knapp 100 Zuschauer in der Lumdatalhalle sahen von Beginn an einen dominierenden Gastgeber, der die zahlreichen Fehler der Griedeler ausnutzte. Griedels Trainer Jürgen Weiß fand nach der Partie harte Worte: »Es war eine enttäuschende und beschämende Leistung. Wir konnten zu keinem Zeitpunkt unsere Erwartungen an das Topspiel erfüllen, da muss man sich auch fragen, ob die Einstellung heute gefehlt hat.« Lumdatal-Trainer Eike Schuchmann gab sich höchst zufrieden, auch mit Hinblick auf das entscheidende Topspiel am kommenden Wochenende gegen Hüttenberg II: »Wir hätten nicht gedacht, dass es heute so deutlich für uns ausgeht. Aber das hat sich schon in der Trainingswoche angedeutet. Wir sind auch nach der Halbzeit nicht wie in Lollar eingebrochen, sondern haben einfach weitergemacht. Das ist eine positive Entwicklung. Jetzt haben wir die erhoffte Situation mit dem alles entscheidenden Endspiel gegen Hüttenberg.«

Es war eine Machtdemonstration der HSG Lumdatal zu Beginn der Partie. Keine sechs Minuten waren gespielt, da stand es bereits 5:0 für den Gastgeber. Griedel nahm früh die erste Auszeit, doch auch diese sollte die zahlreichen Fehler im Angriffsspiel beheben. Nach knapp 15 Minuten markierte der stark aufgelegte Leon Heß, mit einem seiner insgesamt zehn Tore, das 12:3.

Auch eine zweite Auszeit der Griedeler hatte kaum Wirkung. Zwar fand man in der Schlussphase der ersten Hälfte mehr erfolgreiche Abschlüsse, trotz dessen war die Hypothek zur Halbzeit mit der 24:11-Führung für Lumdatal bereits extrem hoch.

Nach der Halbzeit das gleiche Bild wie vor der Pause - Griedel passierten im Angriff zu viele Abspielfehler, sodass Lumdatal immer wieder durch Tempogegenstöße einfaches Spiel hatte. Nach 47 Minuten war es wieder einmal Lorenz Heß, der die erste 20-Tore-Führung mit dem 36:16 brachte.

In den Schlussminuten schaltete Lumdatal einige Gänge zurück und verwaltete die Führung, sodass nach 60 Minuten ein 42:24-Heimerfolg für Lumdatal zu Buche stand.

Lumdatal: Solbach, Kaiser; Köhler (5/1), Kühn (2), Marondel (1), Schlapp (4), Rein (3), Haack (3), Ziegler (5), Henke (2), Schmitz (3), Kern (3/1), Heß (10), von Bierbrauer (1).

Griedel: Pajung, Krüger; Marx (5), Siek (5/5), Kuhl, Grieb (2), Nuradini, Siek (2), Kipp (1), Krüger (1), Jantos (4), Rejab (1), Vogel (3).

Stenogramm / Schiedsrichter: Schauer/Weißbeck. - Zeitstrafen: 4:2. - Siebenmeter: 2/2:7/5. - Zuschauer: 100.

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