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HSG Kleenheim-Langgöns vor der neuen Saison der Handball-Oberliga der Männer (hinten, v.l.): Männerwart Christian Keil, Jonas Friedrich, Lennart Müller, Niklas Roth, Nico Scheibel, Simon Patt, Konstantin Wolf, Mannschaftsverantwortlicher Jörg Mayer, Trainer Matthias Wendlandt; Mitte (v.l.): Männerwart Volker Glaum, Daniel Schier, Cedric Kollmann, David Straßheim, Max Leger, Björn Spieß; vorn (v.l.): Finn Weber, Manuel Eckhard, Moritz Schäfer. Es fehlen: Joshua Hantl und Männerwart Siegfried Köhler.

Eine geschlossene Einheit

  • VonPatrick Olbrich
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(par). Auch in der Männerhandball-Oberliga Hessen gibt es aufgrund der neuen Rundenmodalität eine Aufteilung der Gruppen in Nord- und Südhessen. Die mittelhessischen Vertreter, darunter die HSG Kleenheim/Langgöns, die HSG Wettenberg und die HSG Pohlheim finden sich jeweils in der Nordgruppe wieder.

»Die Art und Weise, wie die Spielrunde letztlich absolviert wird, spielt für uns keine große Rolle. Wir wollen einen guten Mittelfeldplatz belegen und vielleicht auch ein bisschen in Richtung der oberen Ränge blicken, wenn alles gut läuft«, fasst Matthias Wendlandt, Trainer der Kleenheimer, zusammen.

Dabei habe man aber durchaus einige Aufstiegsfavoriten in der eigenen Staffel und müsse sich diesbezüglich erst einmal selbst standorttechnisch einordnen. So dürfte die HSG Pohlheim mit ihrem zweit- und erstligaerfahrenen Kader als eindeutiger Kandidat für den Drittligaaufstieg gelten. Auf der anderen Seite berichteten bereits nordhessische Blätter von einer Art Geheimfavoritenstellung der MT Melsungen II, über die aber hierzulande noch nicht allzu viel bekannt sei.

In der Südgruppe sei es allen voran die TSG Offenbach, welche sich durch die Neuzugänge von Milos Kreckovic und David Acic (beide SG Bruchköbel) gut verstärkt hätten. »Nach einer langen Zeit ohne die entsprechenden Wettkampfbedingungen werden wir sehen, an welcher Stelle wir uns diesbezüglich aufstellen können«, bemerkt Wendlandt, der nicht gerade auf eine reibungslos verlaufene Vorbereitung zurückblickt.

So reichte es zuletzt mit einem knapp bemessenen Kader auch nur für den vierten Rang bei dem hauseigenen Bork-Cup, der neben dem TV 05/07 Hüttenberg II ausschließlich mit Ligakonkurrenten besetzt war. »Wir waren einerseits schon ein bisschen vom Pech verfolgt und mussten uns über die gesamte Vorbereitung mit kranken und teilweise langzeitverletzten Akteuren schleppen. Dann kam noch dazu, dass manche Urlaube auch nicht besonders glücklich geplant waren, sodass wir alles in allem stets schmal besetzt waren«, moniert Wendlandt.

Grundsätzlich hat sich auch im Rahmen der Kaderbesetzung der HSG Kleenheim-Langgöns über den Sommer hinweg etwas getan. So verließen Yannick Woiwood (TV Gelnhausen) und Rückraumakteur Stefan Lang (berufliche Veränderung) die Kleeblätter, während mit Joshua Hantl (TV Hüttenberg U 23) und Lennart Müller (HSG Dutenhofen/Münchholzhausen U 23) zwei externe Neuzugänge zu Buche stehen. Ergänzt wird das Aufgebot durch Daniel Schier und Moritz Schäfer, die beide aus der zweiten Männermannschaft nach oben rücken.

Am ersten Spieltag müssen die Grün-Weißen direkt zum Sonntagabendspiel beim TV Petterweil antreten. »Für uns ist es wichtig, dass wir möglichst schnell unseren spielerischen Rhythmus finden und als geschlossene Einheit auftreten. Alles weitere werden dann die ersten Partien zeigen«, blickt Coach Wendlandt voraus.

Aufgebot

Zugänge: Joshua Hantl (TV Hüttenberg U23), Lennart Müller (HSG Dutenhofen-Münchh. U23), Daniel Schier, Moritz Schäfer (beide 2. Manner HSG Kleenheim-Langgöns).

Abgänge: Yannik Woiwood (TV Gelnhausen), Stefan Lang (berufliche Veränderung).

Kader / Tor: Manuel Eckhardt, Finn Weber, Moritz Schäfer. - Rückraum: Jonas Friedrich, Ceddrick Kollmann, Björn Spieß, Simon Patt, Lennart Müller,Niklas Roth, Maximilian Leger. - Kreis; Nico Scheibel, Joshua Planer, Joshua Hantl. - Außen: Fabian Höpfner, David Strasheim, Konstantin Wolf, Jonas Leger, Daniel Schier. - Trainer: Matthias Wendlandt.

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