Zupacken im richtigen Moment will heute Abend im Mittelhessen-Derby Keeper Mustafa Yaman, der mit seinem FSV Fernwald den SC Waldgirmes erwartet. FOTO: FRIEDRICH
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Zupacken im richtigen Moment will heute Abend im Mittelhessen-Derby Keeper Mustafa Yaman, der mit seinem FSV Fernwald den SC Waldgirmes erwartet. FOTO: FRIEDRICH

Fußball

Eine Frage der Ehre

  • vonPeter Froese
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In der Fußball-Hessenliga empfängt der FSV Fernwald heute (19 Uhr) den SC Waldgirmes. Beide standen sich vor drei Wochen gegenüber, als der FSV in Runde 1 des Hessenpokals mit 4:2 siegte.

(fro). Für Louis Goncalves und Co. war dies der Beginn einer Serie von sechs Spielen mit positiven Ergebnissen, die den FSV auf Rang 13 der Tabelle klettern und in die dritte Runde im Hessenpokal einziehen ließ.

"Leider lässt die Corona-Lage nur eine begrenzte Anzahl von Zuschauern zu. Diese Partie hätte mehr Fans von beiden Seiten verdient. Der SC hat eine Reihe erfahrene Spieler in seinen Reihen, die sich in den letzten Jahren den Respekt der Liga erarbeitet haben. Oliver Schmidt, der bereits zu meiner Zeit als SC-Trainer Co-Trainer war, Barbaros Koyuncu, Kian Marius Golafra, Max Schneider, Volkan Öztürk und Natnael Tega sind Akteure, die wissen, was sie zu machen haben. Sie holen, wie zuletzt in Baunatal, auch mal unter Druck einen Punkt und stehen verdient auf einem einstelligen Tabellenplatz", sagt Bulut. Der FSV-Trainer will mit seiner Elf den Schwung der jüngsten Erfolgsserie mitnehmen und seinem Ex-Verein auf keinen Fall Gastgeschenke machen. "Meine Jungs sind gut drauf und werden die Partie mit Leidenschaft angehen. Wir werden uns nicht hinten reinstellen, aber auch nicht das Scheunentor für den SC öffnen. Wir müssen klug agieren und unser Heil nach vorne mit einer kontrollierten Offensive suchen", sagt Bulut.

Auch die Elf von Trainer Mario Schappert konnte nach dem letzten Aufeinandertreffen mit dem FSV für Furore sorgen. Zwar musste man sich nach dem Pokal-Aus zunächst trotz starker Leistungen dem Top-Team des SC Hessen Dreieich mit 1:2 geschlagen geben, doch mit den Erfolgen über Türk Gücü Friedberg (2:0) und in Eddersheim (5:3) sowie dem 1:1 beim KSV Baunatal kletterten Barbaros Koyuncu und Co. auf den siebten Tabellenplatz. "Die Spieler beider Mannschaften kennen sich schon viele Jahre. Der Ausgang der Partie ist eine Frage der Ehre. Der FSV hat mit Erdinc Solak, Brian Mukasa, Valon Ademi und Mirko Freese eine hohe Qualität nach vorne. Sie sind auch in der Defensive mittlerweile in die Spur gekommen und stehen dort sehr sicher. Wir gehen nach sieben Punkten gegen starke Gegner mit breiter Brust ins Spiel", sagt Schappert und baut auf die Stärke seiner Elf bei Standards.

Personelles: Ufuk Ersentürk, Lucas Burger und Raul Edem Kouami D’Almeida kehren in den Kader des FSV zurück. Daniel Vier wurde in Friedberg mit Leistenproblemen ausgewechselt und fällt aus. Agon Dervishi, Ceyhun Dinler und Samuel Sesay (alle langzeitverletzt) fallen weiterhin aus.

Bei den Gästen fallen Mert Ciraci (Leiste), Luis Stephan (Kapselriss im Knöchel), Oliver Schmidt (Rückenprobleme) und Kian Golafra (muskuläre Probleme) aus. Der Einsatz von Lukas Fries (krank) ist fraglich, während Lucas Hartmann wieder zur Verfügung steht. Felix Erben hat am Montag eine erste Laufeinheit absolviert. Er wird im Kader stehen.

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