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Liv Marie Kaufmann (RFV Horlofftal Hungen) gewinnt die Prüfung der Klasse A*.

Eine besondere Atmosphäre

  • VonPetra Pickenhahn
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(pic). Zwölf Prüfungen der Leistungsklassen E bis M* standen am Wochenende auf dem Programm beim Dressurturnier des Reit- und Fahrvereins Lich. Schon am Freitag zeigten die jungen Pferde ihr Können und ließen ihr Potenzial für künftige Aufgaben im Viereck erkennen. »Die Youngster hatten in dieser und der vergangenen Saison wenig Gelegenheit, an Turnieren teilzunehmen«, weiß Petra Ohly vom Veranstalter um die Corona-Einschränkungen.

Auch am Samstag zeichneten sich gute Leistungen ab. In der Dressurreiterprüfung der Klasse A* siegte Alicia Nau auf dem erst vierjährigen Vitolo vom Ausrichterverein mit einer Wertnote von 7,8. Liv Marie Kaufmann (RFV Horlofftal Hungen) auf Dondo Lion gewann die folgende Prüfung der Klasse A* gar mit einer 8,0 - und Katharina Franz-Löw vom RFV Lich auf Ragazza landete mit einer 7,4 auf Rang vier in der Trensen-L.

Am Abend wurde das Flutlicht eingeschaltet. Unter dieser besonderen Atmosphäre gewinnen die Wettkämpfe in Lich jedes Jahr zusätzlich an Reiz. Gleich zwei Mannschaften schickte der Reit- und Fahrverein Horlofftal Hungen in die erste Wertungsprüfung des Oberhessen-Mitte-Cups. Insgesamt neun Teams präsentierten sich jeweils zu viert in einer Dressurprüfung der Klasse A*. Die Großpferde-Abteilung aus Hungen unter dem Mannschaftsnamen »In Vino Veritas« wurde Zweite. Es siegte der RFSV Wächtersbach. Danach zeigten acht Paare ihre illuminierte M*-Kür zur Musik. Pauline Paulsen vom Hofgut Mauloff gewann auf William, Joana Göring vom RFV Schwingbachtal wurde im Sattel ihres zwölfjährigen Haflingers Apollo Sechste in der starken Konkurrenz.

Einen Doppelsieg verzeichneten die Gastgeber am Sonntag, der mit reichlich Regen begann. Trotz der Wassermassen war der Platz gut bereitbar. Katharina Franz-Löw (RFV Lich) auf Ragazza wurde mit einer Wertnote von 7,8 Erste vor ihrem Vereinskameraden Burkhard Balser mit Royal Sun (7,7) auf Platz zwei. Gegen Mittag hörte es auf zu regnen und das Geläuf war bis zum krönenden Abschluss, einer Dressur der Klasse M*, wieder in optimalem Zustand.

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