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Eine Allianz des Sports

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(sid). Frank Bohmann, Geschäftsführer der Handball-Bundesliga (HBL), warnt in der Debatte um neue Maßnahmen zur Bekämpfung der Coronapandemie vor vorschnellem Handeln. »Wir wollen nicht, dass man jetzt in Aktionismus verfällt und Maßnahmen ergreift, deren Nutzen noch nicht abzusehen sind«, sagte Bohmann dem SID: »Es wird eine Panik verbreitet, da möchten wir uns nicht dran beteiligen.

Es hilft uns nicht weiter, den Teufel an die Wand zu malen.«

Bohmann hält weitere Zuschauerrestriktionen angesichts der Coronavirus-Variante Omikron zwar für möglich. Ein kompletter Shutdown für den Profisport käme laut Aussage des Topfunktionärs aber »einem Berufsverbot gleich. Das kann ich mir nicht vorstellen. Es wäre in der momentanen Situation auch überhaupt nicht nachvollziehbar.«

Bohmann warb gleichzeitig für eine Allianz des Sports und sprach sich gegen die Vertretung von Einzelinteressen aus. »Die Coronapandemie betrifft den gesamten Sport und nicht einzelne Segmente. Es hilft nicht weiter, wenn die Sportarten jetzt anfangen würden, sich auseinander dividieren zu lassen«, sagte der 57-Jährige: »20 Monate haben wir mit einer Stimme gesprochen, das möchten wir beibehalten. Wir sollten zusammenhalten.«

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