Eindrucksvolle Pohlheimer Leistung gegen Nieder-Olm

(dk) Überraschend deutlich setzte sich die HSG Pohlheim am 21. Spieltag der Handball-Regionalliga Südwest gegen die Gäste vom TV Nieder-Olm durch. Schon zur Pause beim 19:9 war der Vorsprung der Hausherren auf zehn Tore angewachsen, im Verlauf hatte die HSG keine Mühe, die Gäste auf Distanz zu halten. Da konnte gar die letzte Viertelstunde im Schongang abgespult werden, am Ende wurde Nieder-Olm mit 40:25 nach Hause geschickt.

(dk) Überraschend deutlich setzte sich die HSG Pohlheim am 21. Spieltag der Handball-Regionalliga Südwest gegen die Gäste vom TV Nieder-Olm durch. Schon zur Pause beim 19:9 war der Vorsprung der Hausherren auf zehn Tore angewachsen, im Verlauf hatte die HSG keine Mühe, die Gäste auf Distanz zu halten. Da konnte gar die letzte Viertelstunde im Schongang abgespult werden, am Ende wurde Nieder-Olm mit 40:25 nach Hause geschickt.

Auch Trainer Horst Günter Schmandt zeigte sich nach dem Abpfiff überrascht: "So einfach hatten wir uns das nicht vorgestellt, eigentlich hat nur eine Mannschaft gespielt." In der Tat, die 320 Zuschauer in der Holzheimer Sporthalle hatten auf eine spannende Partie gehofft, Nieder-Olm war angereist, um seine wohl letzte Chance auf den Klassenerhalt zu nutzen, wurden aber überrascht von der eindeutigen Überlegenheit der Gastgeber. Da war auch Gästetrainer Udo Henß enttäuscht, auch wenn er auf seinen Goalgetter Florian Fleckenstein - mit derzeit 121 Treffern auf Platz fünf der Regionalligatorschützenliste - verzichten musste: "Ich bin maßlos enttäuscht, so kann man sich in der Regionalliga nicht präsentieren."

Bei den Pohlheimern war wieder Timm Schneider mit von Partie, weiterhin fehlten Trainer Schmandt der verletzte Spielmacher Daniel Hirz und Kreisläufer Mischa Schneider. Aber auch so nahm die Begegnung schon früh ihren einseitigen Lauf. Aus einer kompakten Abwehr heraus mit einem starken Jan Wüst zwischen den Pfosten, der am Ende fünf Strafwürfe abwehren konnte, lief Angriffswelle auf Angriffswelle auf das Gästetor. In der zehnten Minute versenkte Spielmacher Benjamin Billek das Leder nach einer schönen Einzelleistung zum 7:3 in den gegnerischen Maschen, neun Minuten später erhöhte Christian Schäfer per Gegenstoß auf 13:6, und schon hier zeigte sich, dass die Gäste an diesem Abend chancenlos bleiben würden.

Da bewirkte auch eine Auszeit durch Gästetrainer Henß wenig, Nieder-Olm blieb weiterhin in allen Belangen klar unterlegen. Die Pohlheimer bestimmten eindeutig Spiel und Gegner und kamen auch zu wunderschön herausgespielten Treffern. Der Linkshänder Ziad Rejab glänzte zweimal hintereinander mit überraschenden Anspielen an den Kreis, Timm Schneider und David Billek bedankten sich und verwandelten zum 22:9 und 23:9 (34.) für die HSG. Zu diesem Zeitpunkt - kurz nach der Pause - war die Partie längst entschieden.

Beim 31:12 durch Kevin Dannwolf in der 45. Minute war der Vorsprung sogar auf 19 Tore angewachsen, doch jetzt schraubten die Mittelhessen dann doch einen Gang zurück.

"Bei so einer klaren Führung schleicht sich dann doch einmal Bruder Leichtfuß ein", kommentierte Trainer Schmandt die Phase, als Nieder-Olm zu fünf Treffern in Folge kam und auf 17:31 verkürzen konnte. Gegen Ende verflachte die Partie zusehends. "Wir haben in den drei vergangenen Spieltagen einen wichtigen Schritt in Sachen Qualifikation für die 3. Liga getan, und auch heute hat die Mannschaft in diesem Kampf wieder ein wichtiges Zeichen gesetzt." Die Pohl-heimer mussten dabei nicht einmal hart eingreifen und kassierten am Samstag nicht eine Zeitstrafe. Mit diesem deutlichen 40:25-Erfolg jedenfalls ist man auf dem besten Wege, den angestrebten Klassenerhalt zu realisieren.

HSG Pohlheim: Wösthoff, Wüst; Kartak (4), Fay (1), Hoepfner (2), Weisel (3), Dannwolf (6), C. Schäfer (4), Rejab (1), B. Billek (4), T. Schneider (11/2), Bepler (1), D. Billek (3).

TV Nieder-Olm: Bettin, Böhm; Stumps (1), Kundel (4), Gramlich (1), Reisinger (2), Schmitt (1), Räder (4), Baier (4/1), Gaubatz (1), Frommann, Laufersweiler (1), Niedermayer (6).

Im Stenogramm: SR: Meyer/Hemmer (Enkenbach/Hochspeyer). - Zuschauer: 320. - Zeitstrafen: 0:6 Minuten. - Siebenmeter: 2/2:6/1.

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