Hannah Klippel von der TSG Wieseck (l.)im Zweikampf mit Luisa Stroh vom TV Hofheim. Am Ende stehen die Regionalliga-Damen gegen den Gast auf verlorenem Posten. FOTOS: VOGLER
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Hannah Klippel von der TSG Wieseck (l.)im Zweikampf mit Luisa Stroh vom TV Hofheim. Am Ende stehen die Regionalliga-Damen gegen den Gast auf verlorenem Posten. FOTOS: VOGLER

Einbruch im letzten Viertel

  • vonSvantje Merker-Gärtner
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(smg). Gegen den zu den Favoriten auf die Meisterschaft in der Frauen-Regionalliga Südwest Nord zählenden TV Hofheim konnte die TSG Wieseck nicht viel ausrichten. Die Basketballerinnen um Trainer Florian Quapil verloren auch ihr zweites Saisonspiel, gingen nach einem kompletten Einbruch im letzten Viertel unter und verloren sehr deutlich mit 62:92 (26:41).

Trotz der klaren Niederlage hat der Wiesecker Coach im Vergleich zur Vorwoche eine Verbesserung seiner Mannschaft gesehen. "Es ist in die richtige Richtung gegangen, gerade weil Hofheim besser ist als unser Gegner Wiesbaden vor einer Woche und wir deutlich besser gespielt haben." Gegen die eingespielteren und sichtlich gefestigter aufgetretenen Gäste lief die TSG Wieseck aber dennoch nur dem Rückstand hinterher und hatte es schwer, die Differenz zu verkürzen.

Nach dem ersten Viertel sah es noch nicht nach dem überaus klaren Ausgang aus. Zwar gaben es die Gastgeberinnen mit 18:23 ab, waren zu diesem Zeitpunkt aber noch auf Tuchfühlung. Es folgte ihre erste schlechte Phase. Unnötige Ballverluste, die auch während der gesamten Partie immer wieder notiert werden mussten, sowie vergebene Korbleger stoppten ihre Läufe. Die Spielerinnen aus dem Taunus nutzten das aus, setzten sich weiter ab und lagen zum Seitenwechsel mit 41:26 in Front.

Ein gewonnenes Viertel verzeichneten die Wieseckerinnen mit dem dritten Durchgang. Er ging mit 19:14 an sie, sodass der Rückstand nach 30 Minuten nur noch zehn Zähler (45:55) betrug. Bis dahin war der Trainer eigentlich zufrieden. Dann fielen die TSG-Akteurinnen völlig auseinander. Hofheim spielte seine Überlegenheit in den Eins-gegen-Eins-Situationen aus, war gut aufeinander abgestimmt und zog weiter davon. Außerdem versenkten die Gäste während der letzten zehn Minuten sechs ihrer insgesamt zwölf Dreier. Dagegen lief bei Wieseck nicht mehr viel zusammen, sodass die Niederlage schließlich zu hoch ausfiel.

"Unsere Rotation in der Defense war im Vergleich zur Vorwoche deutlich besser, auch wenn es dem Ergebnis nach nicht so aussieht", fand Quapil dennoch lobende Worte. Ihm gefiel zudem, dass man sich bessere Würfe erarbeitet habe. Juanita Reichart bescheinigte er einen guten Job gemacht zu haben und das Mitwirken von Merle Bitter, die mit viel Zug zum Korb agierte, verlief wie erhofft.

TSG Wieseck: Gries (13), Klippel (6), Gohlke (8), Dobler (4), Quapil (4), Schneider (2), Bitter (21/2 Dreier), Reichart (4).

Hofheim: Cornelius (15/3 Dreier), Groth (14/4), Süssmann (24/1), Veysset (9), Wilmes (6), Wotzlaw (24/4), Weber.

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