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Andrius Preidzius geht als Nummer eins für den Hessenligisten TV Großen-Linden an die Platte.

Ein Topfavorit und viele Unbekannte in der Hessenliga

  • VonRichard Albrecht
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(ria). Alle heimischen Hessenliga-Teams sind sich einig, dass in diesem Jahr der SVH Kassel II der Topfavorit sein wird, die anderen Teams gehören zum erweiterten Favoriten- oder Abstiegskreis. Alles ist möglich, die Hessenliga stellt sich in dieser Saison als Klasse mit vielen Unbekannten durch Zu- und Abgänge vor.

TV Großen-Linden mit Neuzugängen

Beim Saisonabbruch im letzten Jahr hatte der TV Großen-Linden ungeschlagen den zweiten Tabellenplatz inne. Mit Neuzugang Domingo Cordero an Position zwei, der beim GSV zuletzt sowohl in der Ober- als auch in der Verbandsliga maßgeblichen Anteil an den Erfolgen hatte, hatten die Lindener ein starkes erstes Paarkreuz. In diesem Jahr sieht es sogar noch besser aus. An Position zwei ist mit Matas Vilkas ein weiterer Neuzugang gesetzt, der über Regionalliga-Erfahrung verfügt. Dennoch wiegelt Kapitän Uwe Schreiber ab: »Aufstieg ist für uns kein Thema, aber auf alle Fälle wollen wir die Klasse sicher halten.« Mit einem Trainingslager haben sich die Lindener auf die neue Saison eingestimmt. »Davor haben wir versucht, die schwierige Zeit so gut wie möglich zu überstehen und hoffen, dass die Saison diesmal zu ende gespielt werden kann.« Position eins hat erneut Andrius Preidzius inne, hinter Vilkas und Cordero folgen die Routiniers Roland Fritsch und Carsten Jung, letzterer bildet mit Philipp Horvath das dritte Paarkreuz. Los geht es für die Lindener am 18. September (18.30 Uhr) mit einem Heimspiel gegen den TTC Lüdersdorf.

TSV Allendorf/Lda. beklagt Abgänge

Der Oberliga-Absteiger TSV Allendorf/Lumda hatte kein Glück mit seinen Legionären und zudem mit den Abgängen von Michal Kuternozinski und Nico Grohmann zwei wichtige Stammkräfte verloren, Neuzugänge konnte Kapitän Ulrich Bandt keine vermelden. Die größten Hoffnungen liegen wieder auf Marco Grohmann, der mit Oliver Welt das erste Paarkreuz bildet. In der Mitte stehen Slawomir Karwatka und Manfred Krupenkow an der Platte. Probleme kommen besonders durch das unregelmäßige Training sowie das dritte Paarkreuz. Dort ist Arvid Volkmann gesetzt. Walter Grohmann wird verletzungsbedingt längere Zeit ausfallen, Ulrich Bandt und Maximilian Preis, Neuzugang in der Zweiten, werden sich auf der Position sechs abwechseln.

»Wir müssen einen schlechten Start vermeiden, damit wir nicht in den Abstiegskampf geraten. Eigentlich sollte es für einen hinteren Mittelfeldplatz reichen«, steckt Bandt für sein Team keine hochambitionierten Ziele. Saisonstart ist für die Lumdataler am 12. September in Lüdersdorf, am 19. geht es nach Hofgeismar, am 25. (16 Uhr) kommt es zum ersten Heimspiel gegen den TTC Höchst/Nidder.

GSV II profitiert als Regionalliga-Reserve

Die Regionalliga-Reserve des Gießener SV hatte im vergangenen Jahr die meisten Spiele aller Teams absolviert und dabei durchweg Lehrgeld gezahlt. Für dieses Jahr allerdings profitiert sie stark von der Reduzierung des Regionalligakaders auf vier Spieler, wodurch einige mehr in das zweite Glied rutschten, aber in beiden Ligen ihre Einsatzzeiten bekommen sollen. Routinier Igor Maruk führt den Kader an (»Er wird sicher trotz seines Alters noch eine gute Rolle spielen«, Markus Geißler), mit ihm bildet der regionalligaerfahrene Dennis Tschunichin das erste Paarkreuz. In der Mitte stehen Michael Fuchs, der in Stadtallendorf zu den Leistungsträgern gehörte, und Spielertrainer Christian Löffler (»er hat von seinem spielerischen Potenzial nichts eingebüßt«). Das hintere Paarkreuz gehört der Jugend. Cyrill Menner ist Mitglied im hessischen Jugendkader, Peter Smallcombe wechselte letztes Jahr von Stadtallendorf zum GSV und ist einer der besten Nachwuchsspieler Englands. Beider gehören zum erweiterten Regionalligakader. Seinen Saisonauftakt bestreitet der GSV II am 18. September (19 Uhr, Friedrich-Ebert-Schule) gegen den TSV Breitenbach.

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