Ein Schwede für Bad Nauheim

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(mn). Sportlich ist die Saison wohl gelaufen. Platz 14 in der Deutschen Eishockey-Liga 2 mit zwölf Punkten Rückstand auf Playoff-Rang acht; drei Nachholspiele hin oder her. Am letzten Tag der Transferperiode überrascht der EC Bad Nauheim allerdings mit der Verpflichtung des 31-jährigen Schweden David Aslin und vergibt fünf weitere Lizenzen.

David Aslin kommt vom HC Vita Hästen aus der Allsvenskan, der 2. Liga Schwedens, seiner Heimat. Am Montag haben die Roten Teufel noch fünf weitere Spieler lizenziert; drei U20-Spieler aus Köln, einen aus dem eigenen Nachwuchs sowie einen Ex-Profi. Vor dem Heimspiel am Dienstag (19.30 Uhr) gegen Bad Tölz hat DEL-Kooperationspartner Köln nämlich gleich drei Förderlizenzspieler (Philipp Maurer, Mick Köhler, Luis Üffing) abgezogen.

»Wir schenken die Saison nicht ab. Und ich lasse mich nicht in die Ecke schieben, nicht alles versucht zu haben«, sagt Andreas Ortwein, der Geschäftsführer der Spielbetriebs GmbH, am Montagmorgen. Bis in die Nacht hinein hatten Matthias Baldys, der Sportliche Leiter, sowie Trainer Harry Lange und seinen Assistent Patrick Strauch, zusammengesessen; nach einem Null-Punkte-Wochenende aber in erster Linie aus personalpolitischen Gründen.

»Uns bleiben 19 Spiele. Ich glaube noch an Playoffs. Und wenn wir Platz acht nicht erreichen sollten, so sind wir es Fans und Sponsoren schuldig, alles zu tun, um die Saison ordentlich zu beenden. Es wäre fahrlässig, keinen fünften Importspieler in der Hinterhand zu haben, wenn sich einer der vier Kontingentspieler jetzt verletzt«, sagt Ortwein.

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