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Fernwalds Julian Bender (l.) macht sich an die Verfolgung des Stadtallendorfers Malcolm Philipps.

Fußball

Ein munteres Spiel: Fernwald 3:3 gegen Stadtallendorf

  • VonPeter Froese
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In der Gruppe A der zweigeteilten Fußball-Hessenliga erkämpfte sich der FSV Fernwald am Mittwochabend ein verdientes 3:3 gegen Regionalliga-Absteiger TSV Eintracht Stadtallendorf.

(fro). »Ein großes Kompliment an meine Jungs die unseren personellen Problemen toll getrotzt haben«, sagte FSV-Trainer Daniyel Bulut.

Kurz vor Spielbeginn stand fest, dass es zu keinem Duell zwischen Tolga und Mihat Sahin in den beiden Toren kommt. Der jüngere der beiden Sahin-Brüder hatte noch keine Spielberechtigung, so dass Tim Balser für den gesperrten Pierre Kleinheider und den verletzten Fabian Grutza das Tor der Bulut-Elf hüten musste. Die Gäste drohten den FSV zu Beginn förmlich zu überrennen. Nach einem langen Einwurf verlängerte Luis Goncalves das Leder per Kopfball über seinen Torwart hinweg zum 0:1 ins eigene Netz (2.). Kevin Bartheld verfehlte das Tor seines Ex-Vereins kurz darauf nur knapp (3.). Bei einem Distanzschuss von Brian Mukasa, der an die Latte knallte, gaben die Hausherren ein erstes Lebenszeichen (8.) von sich. Die immer stärker werdende Bulut-Elf belohnte sich, als Julian Bender im Nachschuss den Ausgleich besorgte (29.). Mit einem Freistoß aus halbrechter Position erzielte Yannis Grönke aus 35 Metern die 2:1-Führung für den FSV (35.). Nach einer Flanke von Tim Richter musste Perry Ofori vor dem einschussbereiten Mirko Freese retten (42.). Kurz darauf veredelte Tim Richter einen Freese-Pass gegen seinen Ex-Verein mit dem 3:1 (43.). In den Jubel der Hausherren fiel das 2:3 von Damijan Heuser (44.), mit dem es in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel waren die Gäste zwar optisch überlegen, doch die FSV-Defensive stand stabil und ließ keine Abschlüsse zu. Der FSV versuchte seinerseits, Nadelstiche zu setzen, doch oftmals fehlte die Genauigkeit beim letzten Pass. Nachdem Tim Richter einen Bender-Querpass um Zentimeter verpasst hatte, traf Malcolm Philipps im Gegenzug zum 3:3, als er von einem Zusammenprall von Tim Balser und Mica Henrich profitieren und ins leere Tor einschieben konnte (68.). Kevin Göbel verpasste in einer nun offenen Partie die erneute FSV-Führung (71.). Einen Freistoß von Ceyhun Dinler parierte Tolga Sahin sicher (80.). Auf der Gegenseite rettete Tim Balser bei einem Heuser-Schuss in höchster Not (82.). Ein Philipps-Kopfball strich knapp am FSV-Tor vorbei (83.). So blieb am Ende beim leistungsgerechten 3:3. »Louis Goncalves und Deniz Vural haben in der Innenverteidigung einen tollen Job gemacht«, freute sich Bulut, der am Ende »mit dem Punkt gut leben konnte«.

FSV Fernwald: Balser; Bender, Goncalves, Vural, Hendrich, Freese, Mukasa, Grönke (ab 73.) Simon, Dinler, Markiewicz (ab 63. Göbel), Richter (ab 87. Sesay).

TSV Eintracht Stadtallendorf: Sahin; Pape (ab 46. Bremer), Ofori, Lindenthal (ab 46. Arifi), Schütze, Heuser, Philipps, Wiessner, Seck, Bartheld, Williams.

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Rübe (Kassel). - Zuschauer: 450. - Torfolge: 0:1 (2.) Goncalves (Eigentor), 1:1 (29.) Bender, 2:1 (35.) Grönke, 3:1 (43.) Richter, 3:2 (44.) Heuser, 3:3 (68.) Philipps. - Gelbe Karten: Vural, Dinler, Richter, Simon - Pape.

Fernwalds Trainer Daniyel Bulut ist zufrieden mit dem Auftritt seiner Truppe.

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