In eigener Halle Sieg und Niederlage für den USC Gießen

(luk) Mit zwei Siegen und einer Niederlage sind die Volleyballer aus dem heimischen Raum in das Spieljahr der Landesliga Nord gestartet. Der USC Gießen gewann bei seinem Doppelheimspiel mit 3:1 (19:25, 25:6, 25:19, 25:18) gegen den TV Biedenkopf II, unterlag aber im zweiten Spiel des Tages dem Tabellenzweiten TV Cölbe mit 0:3 (9:25, 26:28, 16:25).

(luk) Mit zwei Siegen und einer Niederlage sind die Volleyballer aus dem heimischen Raum in das Spieljahr der Landesliga Nord gestartet. Der USC Gießen gewann bei seinem Doppelheimspiel mit 3:1 (19:25, 25:6, 25:19, 25:18) gegen den TV Biedenkopf II, unterlag aber im zweiten Spiel des Tages dem Tabellenzweiten TV Cölbe mit 0:3 (9:25, 26:28, 16:25). Die zweite Mannschaft des TV Waldgirmes konnte einen souveränen 3:0 (25:21, 25:22, 25:14)-Erfolg in Steinfurth erreichen und bleibt damit auf dem vierten Tabellenplatz.

USC Gießen - TV Biedenkopf II 3:1: "Dass wir mit nur einem Mittelblocker gespielt haben, hat ein besseres Abschneiden verhindert", resümierte Stefan Eder den Doppelheimspieltag. Im ersten Spiel gegen die zweite Mannschaft des TV Biedenkopf erledigten die Gießener ihre Pflichtaufgabe souverän mit 3:1. Der Start in das Spiel verlief aber äußerst zäh, und Gießen leistete sich einige Eigenfehler, die nach einem 16:16-Zwischenstand zum Einbruch und einer 19:25-Niederlage führten. "Da hat man uns die veränderte Formation doch deutlich angemerkt", bilanzierte Eder. Im zweiten Abschnitt lief das Spiel des USC dann schon wesentlich flüssiger, und Christian Euler-Becker sorgte mit einigen guten Angaben für eine 6:2-Führung.

Dies sollte sich dann fortführen und einen überragenden 25:6 Satzgewinn nach sich ziehen. "Nun waren wir gut in Fahrt und ließen auch im dritten Satz nichts anbrennen", analysierte Eder den 25:19-Erfolg. Vor dem vierten Satz warnten sich die Gießener davor, nun aufgrund der deutlichen Satzgewinne den Schlendrian einkehren zu lassen, dies half aber nichts und der USC lag auf einmal 5:10 im Hintertreffen. "Wir haben uns dann aber zusammengerissen und das Ding souverän nach Hause gebracht", war Eder froh über den 25:18 Satzgewinn und das Bewältigen der Pflichtaufgabe.

USC Gießen - TV Cölbe 0:3: Die Kür des USC sollte nun gegen den Zweiten aus Cölbe kommen, doch schon die Vorzeichen verhießen nichts Gutes. Vincent Linder und Marian Schürmann konnten zu diesem Spiel nicht mehr antreten, besonders die Schulterverletzung von Schürmann wog sehr schwer. "Wir haben dann versucht, das Spiel zu nutzen, um konsequent Sachen einzuüben und die Bankspieler zum Zug kommen zu lassen", sagte Eder über diese Partie und lobte in demselben Atemzug Jan Homann, der zum ersten Mal länger zum Einsatz kam und seine Sache gut machte. Nach einem desolaten ersten Satz, der mit 9:25 verloren wurde, kämpfte sich der USC eindrucksvoll zurück und hatte es im zweiten Durchgang in der Hand, einen Satzgewinn einzufahren.

Allerdings konnte man einen 23:21- und 26:25-Vorsprung nicht ins Ziel retten und verlor noch mit 26:28. "Da wäre ein Satzgewinn durchaus verdient gewesen", trauerte Eder dieser verpassten Chance, dem Topteam einen Satz abzutrotzen, ein wenig hinterher. Im dritten Satz waren die Verhältnisse dann wieder schnell geklärt, und Cölbe gewann mit 25:16. "Insgesamt hat unser Spiel nur dann funktioniert, wenn wir fehlerarm gespielt haben, sobald sich ein, zwei Fehler einschlichen sind wir eingebrochen", so Eder abschließend.

Für den USC Gießen spielten: Eder, Gaus, Milling, Opitz, Lindner (nur gegen Biedenkopf), Frühwirth, Klingelhöfer, Schürmann (nur gegen Biedenkopf), Homann, Schneider, Euler-Becker.

TV Steinfurth - TV Waldgirmes II 0:3: "Wir wollten erfolgreich Revanche nehmen für die 0:3-Pleite im Hinrundspiel", berichtete TVW-Trainer Peter Großmann. Und in der Tat ließ Waldgirmes das ganze Spiel über nichts anbrennen und hatte den Gegner komplett im Griff. "Wir haben gut und aggressiv aufgeschlagen sowie aus einer hervorragenden Block- und Feldabwehr unser durchschlagkräftiges Angriffsspiel aufgezogen", nannte Großmann einige der Schlüssel zum 3:0-Erfolg.

Da fiel es auch nicht weiter ins Gewicht, dass Roland Bartunek zwar auf der Bank saß, aber geschont wurde. "Ich habe dafür Tim Kornmann und Marek Bender als Zuspieler fungieren lassen, und die haben ihre Sache gut gemacht", so der Übungsleiter weiter. Während die ersten beiden Sätze mit 25:21 und 25:22 noch etwas enger verliefen, zog die Großmann-Truppe den Hausherren in Satz drei endgültig den Zahn. "Da war Endstation für Steinfurth, die haben kein Bein mehr auf den Boden bekommen", analysierte Peter Großmann den mit 25:14 gewonnen Satz. Insgesamt leisteten sich die Hausherren zu viele Fehler, besonders beim Aufschlag offenbarten sich einige Probleme mit der niedrigen Hallendecke. "Ich kann meiner Mannschaft ein absolut rundes Spiel mit wenigen Fehlern attestieren", freute sich Großmann über die gute Leistung seiner Mannschaft.

Für den TV Waldgirmes II spielten: Joscha Bender, Froböse, Müller, Rasuli, Antonacci, Marek Bender, Bartunek, Brückmann, Becker, Kornmann, Nuke.

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