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Eigene Tour über 333 Kilometer

  • Ronny Herteux
    vonRonny Herteux
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(htr). Not macht erfinderisch. Wenn schon die Tour der Hoffnung wegen der Corona-Pandemie ausfallen muss, so haben sich die Verantwortlichen gedacht, dann können ja ausnahmsweise einmal jene, die eher am Rand der Strecke stehen, an einer "fiktiven" Tour teilnehmen. Denn für gewöhnlich sammeln auserwählte Prominente, ehemalige und aktive Sportler bei ihrer jährlichen Ausfahrt über vier Tage Spenden zugunsten krebskranker Kinder. Jetzt kann jeder in die Pedale treten.

"Tour der Hoffnung Socialride" heißt die Herausforderung, dabei sind 333 km in sieben Tagen zu absolvieren. Vom 9. bis 15. August läuft diese Aktion, dem ursprünglichen Tour-Termin, und die Kilometervorgabe richtet sich ebenfalls nach der Tour-Distanz. Wer 333 Kilometer an einem Tag fährt, erhält unter anderem ein Platinum-Brevet der Tour der Hoffnung, die Strecke kann auch über zwei, drei oder mehrere Tage verteilt absolviert werden. "Ob allein oder mit Freunden, ob flach oder hügelig, spielt dabei keine Rolle", wie es auf der Homepage heißt. Freiwillig darf dabei auch gespendet werden, mit mindestens zehn Euro ist der Interessierte auch bei der Ausschüttung zahlreicher Sachpreise dabei und kann im besten Falle ein Ticket inklusive Ausstattung für den "Prolog der Tour der Hoffnung 2021" gewinnen und dabei zusammen mit den bekannten Sportlern und Promis wie Ex-Box-Weltmeister Henry Maske oder Klaus Peter Thaler, Träger des Gelben Trikots bei der Tour de France, fahren. Anmeldung und weitere Infos auf www.tour-der-hoffnung.de

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