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Bejubeln am Freitagabend das 2:1 gegen die Dresdner Eislöwen: Jerry Pollastrone und Kevin Schmidt (Rücken) vom EC Bad Nauheim.

EC Bad Nauheim überrascht

(mn). Diese zwei Punkte hatte man nicht unbedingt auf der Rechnung. Die lange Ausfallliste des Eishockey-Zweitligisten EC Bad Nauheim und die Formkurve der Dresdner Eislöwen (zuvor fünf Siege in Serie) sprachen am Freitag gegen die Roten Teufel, die vor 250 zugelassenen Zuschauern im Colonel-Knight-Stadion einen 2:1 (0:0, 1:0, 0:1/1:0)-Erfolg nach Verlängerung feiern konnten.

Jerry Pollastrone setzte nach 66 Sekunden in der Overtime den Schlusspunkt.

Ärgerlich: Gerade einmal 54 Sekunden hatten den Hessen gegen den Tabellenzweiten zu einem »Dreier« gefehlt. Dank einer konzentrierten Defensivleistung und einem Powerplay-Treffer von Mick Köhler (27.) führten die Gastgeber bis in die Schlussminute hinein, ehe Thomas Andres die Hoffnung auf den ersten Saison-Shutout von EC-Torwart Felix Bick zerstörte.

»Bad Nauheim wollte den Sieg mehr als meine Mannschaft. Wir waren nicht bereit. Unser Torwart und der Pfosten haben uns im Spiel gehalten«, resümierte Eislöwen-Trainer Andreas Brockmann. Sein Kollege Harry Lange vom EC Bad Nauheim meinte dagegen: »Wenn man sieht, wie viele Chancen wir liegen gelassen haben, ist’s natürlich bitter, wenn man so ein spätes Gegentor bekommt. Die Jungs, die heute zur Verfügung gestanden haben, haben sich für den Verein zerrissen, und sie hatten Spaß dabei.«

EC Bad Nauheim: Bick - Sekesi, Seifert, Kevin Schmidt, Mick Köhler, Dobryskin, Hafenrichter - Körner, Vause, Keck, Wörle, Hickmott, Pollastrone, Herrmann, El-Sayed, Reiter, Leon Köhler.

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