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Durchaus richtungsweisend

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Von: Peter Froese

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Der Spieltag in der Fußball-Gruppenliga wird heute mit der Partie zwischen der Spvgg. Leusel und dem VfB Wetter eröffnet. Am Sonntag treffen die TSG Heuchelheim und der SC Waldgirmes II im Nachbarschaftsduell aufeinander. Die TSG Wieseck ist beim VfL Biedenkopf zu Gast, während der VfB 1900 Gießen bei Eintracht Wetzlar vorstellig wird. Eine hohe Auswärtshürde hat der SC Teutonia Watzenborn-Steinberg II mit dem FSV Schröck zu überwinden. Der FC Cleeberg ist spielfrei.

Der Spieltag in der Fußball-Gruppenliga wird heute mit der Partie zwischen der Spvgg. Leusel und dem VfB Wetter eröffnet. Am Sonntag treffen die TSG Heuchelheim und der SC Waldgirmes II im Nachbarschaftsduell aufeinander. Die TSG Wieseck ist beim VfL Biedenkopf zu Gast, während der VfB 1900 Gießen bei Eintracht Wetzlar vorstellig wird. Eine hohe Auswärtshürde hat der SC Teutonia Watzenborn-Steinberg II mit dem FSV Schröck zu überwinden. Der FC Cleeberg ist spielfrei.

Spvgg. Leusel – VfB Wetter (heute, 15.30 Uhr): Die Elf von Trainer Ertac Caliskan wartet auf ihren ersten Saisonsieg. Mut macht der letzte Auftritt gegen den FSV Schröck, so dass sich der Aufsteiger auch vor dem Verbandsliga-Absteiger aus Wetter nicht verstecken muss. »Mit dem VfB erwartet uns das nächste Schwergewicht der Liga. Wir müssen über unsere Grenzen hinausgehen und zu den elementaren Dingen des Fußballs wie Laufbereitschaft und Zweikampfstärke zurückfinden«, fordert Caliskan. Der Spvgg.-Trainer muss auf Christoph Ruppel (Flitterwochen), René Körner (verletzt) und Tobias Massanetz (beruflich verhindert) verzichten. Zudem fällt Tobias Kubitzek aus. Michel Jäpel steht wieder bereit.

Schreiter mit Personalproblemen

TSF Heuchelheim – SC Waldgirmes II (Sonntag, 15 Uhr): Zwei Verlierer des vergangenen Wochenendes versuchen im Derby den zu Beginn der Saison erfolgreich bestrittenen Weg wieder aufzunehmen. Während der Sieger den Kontakt zur Spitze wahren wird, muss sich der Verlierer im Kampf um die vorderen Plätze zunächst hinten anstellen.

»Wir gehen als Außenseiter in das Spiel. Auf mich wird einige Bastelarbeit zukommen. Meine Aufgabe ist es, aus der Rumpftruppe das Beste zu machen. Ich möchte nicht lamentieren, denn in der letzten Saison haben wir unsere besten Spiele gemacht, wenn wir personell mit dem Rücken zur Wand standen«, sagt Patrick Schreiter. Zumindest auf der Torhüterposition kann der TSF-Trainer aus dem Vollen schöpfen. Ansonsten fehlen bei den TSF mit Tobias Schmidt, David Lautaro Tejerina (beide gesperrt), Kai-Uwe Siering, Niklas Launert (beide Urlaub), Oktay Siakiroglu, Nico Lotz, Steven Rumpf und Sebastian Auriga (alle verletzt) acht Stammspieler. Der Einsatz von Kevin Kießwetter, Eike Berghaus und Julian Weiser ist zudem fraglich.

»Für uns steht nach dem 2:5 gegen Bauerbach Wiedergutmachung auf dem Programm. Unsere Vorstellung gegen den SV war dürftig«, fand Mario Schappert deutliche Worte. »Die Abwehrarbeit wird der Schlüssel zum Erfolg sein. Wir müssen geil sein, auch die defensiven Zweikämpfe zu gewinnen«, mahnt der SC-Spielertrainer. Beim SC stehen Sebastian Reinhardt (Urlaub), Rouven ter Jung (Klassenfahrt), Leon van Moll und Lars Zamutek (beide verletzt) nicht zur Verfügung. Im Tor soll Christian Seemann zu seinem Debüt im SC-Trikot kommen.

VfL Biedenkopf – TSG Wieseck (Sonntag, 15 Uhr): Nach der ersten Saisonniederlage will die Elf von TSG-Trainer Benjamin Höfer gegen den Aufsteiger in die Erfolgsspur zurück. »Uns hat im letzten Drittel die Cleverness gefehlt. Zudem hätten wir bei den Standards besser gegen den Ball arbeiten müssen«, hat Höfer als Gründe für das 1:3 gegen den VfB Wetter ausgemacht. In Biedenkopf möchte der TSG-Trainer mit der »kontrollierten Offensive« zum Erfolg kommen. Der VfL hat mit 12:17 Toren eine sehr prägnante Statistik. Wir wollen die gegnerischen Defizite in der Defensive ausnutzen, ohne dabei in deren gefährlichen Konter zu laufen. Auch wenn VfL-Torjäger Dennis Rakowski ausfällt, müssen wir hinten hellwach sein«, mahnt Höfer.

Der TSG-Trainer muss auf Timo Schmidt, Dario Vinetic, Daniel Pitz, Kilian Röhmig und Trimor Berisha (alle verletzt) verzichten. Hannes Kasten ist wieder dabei.

Wohin geht die Reise?

Eintracht Wetzlar – VfB 1900 Gießen (Sonntag, 15 Uhr): Nach der 1:2-Niederlage gegen den TuS Naunheim hat sich die Situation beim VfB 1900 verschärft. Die Elf von Trainer Günter Stiebig ist beim Tabellenletzten zum Siegen verdammt, wenn man nicht frühzeitig in den Abstiegssog hineingezogen werden möchte. »Wir wissen, welche Bedeutung das Spiel für uns hat und fahren nach Wetzlar, um zu gewinnen. Überheblichkeit ist aufgrund der Tabellensituation der Eintracht nicht angebracht, denn wir haben selbst die letzten beiden Spiele verloren«, sagt Co-Trainer Jan Krätschmer, der seinen in dieser Woche im Ausland befindlichen Cheftrainer in der Trainingsarbeit vertreten hat. Dem VfB 1900 stehen Leon Mendez (beruflich verhindert), Panagiotis Apostolou und Dennis Jost (beide verletzt) nicht zur Verfügung. Fabrizio Bopp wird das Tor hüten. Burak Dagli und Fatih Köse sind nicht im Kader.

FSV Schröck – SC Teutonia Watzenborn-Steinberg II (Sonntag, 15.30 Uhr): Nach dem spielfreien Wochenende ist die Elf von SC-Trainer Sebastian Bruns beim FSV gleich wieder richtig gefordert. »Wenn wir unsere kleine Serie ausbauen wollen, müssen wir das Gaspedal mächtig durchdrücken. Der FSV ist bei Standards und Kontern gefährlich. Wir werden keine großen Experimente eingehen, sondern wollen über eine hohe Ballbesitzquote und ein schnelles Zirkulieren zum Erfolg kommen«, meint Bruns. Der SC-Trainer bangt noch um den Einsatz der Routiniers Patrick Neubert und Moritz Schmandt. Torjäger Andreas Wiertelorz sowie Mark Daniel Fabel kehren zurück. Zudem hat sich Taner Keles vom FC Turabdin/Babylon den Grün-Weißen angeschlossen.

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